Neue Millionenbelastungen: Ausstieg aus der Solar-Technik kommt Siemens teuer - FOCUS Online Die Solarenergie-Technik war für Siemens ein Verlustgeschäft und der angekündigte Ausstieg kostet offenbar noch einmal Millionenbeträge. Einem Zeitungsbericht nach machte das einstige ?Wachstumsfeld? in drei Jahren 800 Millionen Euro Miese. Der Ausflug in die Solarenergie-Technik kommt Siemens einem Zeitungsbericht zufolge teuer zu stehen. Der Konzern müsse mit dem Ausstieg aus dem Geschäft erneut Belastungen von brutto mehr als 250 Millionen Euro verbuchen, berichtete die ?Financial Times Deutschland? vom Montag vorab unter Berufung auf Siemens-Kreise. Diese würden sich aus Firmenwertabschreibungen, operativen Verlusten sowie Abschreibungen auf bereits begonnene Solaranlagen zusammensetzen. Insgesamt habe die Münchener das 2009 gestartete Experiment mit Sonnenstrom einen Betrag in der Größenordnung von 800 Millionen Euro gekostet. Siemens war am Sonntagabend auf Anfrage zunächst nicht zu erreichen. Siemens hatte vor zwei Wochen angekündigt, das Solarthermie- und Photovoltaikgeschäft zu verkaufen. Von den Plänen sind weltweit 680 Mitarbeiter betroffen. Elektrotechnische Komponenten wie Generatoren und Netztechnik soll es aber weiterhin geben. Der Konzern hatte vor allem auf Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenhitze gesetzt und dafür eigens die israelische Solel für 418 Millionen Dollar gekauft. Die Strategie zahlte sich jedoch nicht aus. Solel machte mehr Verlust als Umsatz.  zum Artikel...
Solarenergie: Eine Demokratisierung der Energieversorgung? - nachrichten.at ?Energie ist alles!? soll einmal Präsident Wilson gesagt haben, um die Kriegsziele des ersten Weltkrieges zu definieren. Mein ehemaliger und hochgeschätzter Kollege (Nobelpreisträger Prof. Rick Smalley aus Texas) hat kurz vor seinem Tode im Jahre 2005 eine Liste der wichtigsten Probleme der Menschheit aufgeschrieben und diese öffentlich zu allen Politikern zugänglich gemacht. Auf dieser Liste stand das Energieproblem an der ersten Stelle. In einem Vortrag hat Rick betont, das, wenn wir genug billige Energie hätten, alle anderen Probleme als mitgelöst betrachten können. Hätten wir billige Energie und davon im genügenden Ausmaß, dann könnten wir das Meerwasser destillieren/filtern/reinigen und somit wäre die Wasserknappheit bekämpfbar. Wenn wir genug Energie hätten, könnten wir den Menschen in der dritten Welt elektrischen Strom anbieten, eine gute Ausbildung geben und mit Fernstudium und elektronischen Medien bis ins letzte Winkel dieser Erde hineinwirken. Jawohl, wenn wir genug Energie hätten, müssten wir nicht diese Knappheit erleiden, die heute die Welt mit Kriegen und Streitigkeiten um die Ressourcen beschert. Wenn wir nur genug Energie hätten, müssten wir die Produktionen unserer Gesellschaft nicht soweit reduzieren, dass unsere eigene Zukunft bald wegrationalisiert wird. Überproduktion könnte man mit billigeren Verteilungsstrategien begegnen und somit nicht als lokales Problem vor uns anhäufen. Wenn wir nur genug Energie hätten? ?Die Knappheit eines Gutes bestimmt seinen Preis? hat Karl Marx in seinen Analysen festgestellt. Dabei geht es nicht um die natürliche Knappheit eines Gutes, sondern auch die freie Verfügbarkeit davon. Zum Beispiel ist Silizium auf diesem Planeten in Form von Siliziumdioxid i.e.Quartz wie ?Sand am Meer? vorhanden. Aber daraus das hochreine, kristalline Silizium zu erzeugen ist ein sehr energieaufwendiges Reduktionsverfahren und somit ist die Verfügbarkeit vom hochkristallinen Silizium mehr oder weniger durch diesen Energieaufwand bestimmt. Hätten wir eine großartige, kostenlose und unerschöpfliche Quelle von Energie, die diesen Aufwand sehr leicht zu Null reduzieren könnte, wäre der Preis des hochreinen, kristallinen Siliziums nahe am Preis vom ?Sand am Meer?. Da aber das Silizium zur Zeit die wichtigste Substanz zur Erzeugung von photovoltaischen Solarzellen ist, wäre eine große Verbilligung von kristallinen Silizium zur Erzeugung von noch billigerem Strom dienlich. Also eine negative Preisspirale der Energieerzeugung wäre möglich. Die Knappheit kann aber auch hausgemacht sein, bewusst oder unbewusst, vorsätzlich aber auch irrtümlich. Eine unbewusste, irrtümliche Vorgehensweise mit der Energie, die Knappheit erzeugt, kann z.B. folgendermaßen ausschauen: Wir verfügen über große Mengen von Energie in Österreich, um unsere Industrie und Haushalte zu beliefern. Wenn aber im Sommer die Heizungsanlagen stillstehen, ist eine große Menge Energie im Überschuss vorhanden. Dies wäre Vergeudung und Preisverfall. Falls wir aber unsere Energie für Sommer planen, dann wäre eine Knappheit im Winter unumgänglich. Dies ist ein Beispiel der unbewussten, unbeabsichtigten, systembedingten Knappheit. Damit die Rechnung doch sich ausgeht, ist ein sehr komplizierter und internationaler Energiemarkt aufgebaut worden. Trotz aller Anstrengungen ist der Energiepreis an der Leipziger Energiebörse EEX in den letzten Jahren immer wieder negativ geworden. Dieses Beispiel zeigt, wie schwierig es sein kann, eine balancierte Energiewirtschaft ohne Knappheit und/oder Überschussaufzustellen. Zunehmend kommt aber eine bewusste und vorsätzliche Verknappung der Energie zur Tagesordnung. Ein Paradebeispiel war die Energiekrise im Jahre 1974, wenn die arabischen Förderländer die Preise des Rohöls durch ein Embargo in die Höhe schnellen ließen. Diese vorsätzliche Verknappung des Energievolumens war ein großer Schock für die westliche Weltwirtschaft und wird heute als ein Bilderbuchbeispiel für die politischen Kontroll- und Erpressungsmechanismen angeführt. Wer die Energie kontrolliert, hat eine große politische Macht. Die schon fast jährliche Verknappung des Erdgasvolumens mitten im Winter durch die russische Gazprom, wird schon zum alljährlichen Ritual, welches für die Unterwerfung der energiearmen ?Ex-Sowjetrepubliken? dient und dienen wird. Meines Erachtens nach ist eine vorsätzliche und bewusste Verknappung der Energie durch die Firmen und Länder, die die Energieflüsse kontrollieren, heute schon voll im Gange. Sehen wir uns zum Beispiel das konkordiale Abkommen zwischen Erdöl und Erdgas. Obwohl alle Experten viel größere Erdgasreserven als die Erdölreserven in der Welt voraussagen, ist der Preis des Erdgases an das Erdöl gebunden. Warum? Diese absichtliche Verteuerung und Verknappung ist nichts anderes als eine imperialistische Maßnahme, wie die Salzsteuer der Briten in Indien vor der Gandhi Revolution. Es wird von den Institutionen, die Erdgas fördern und handeln, als eine sehr gewinnträchtige Strategie gefahren, ohne Rücksicht auf die Massen, die diese Erdgaspreise sich nicht mehr leisten können. Es wird eine Verarmung der Ukraine in diesem Krieg der Erdgaspreise einfach akzeptiert. Es scheint sogar so weit zu gehen, dass die Europäische Union jede russische Forderung akzeptieren wird, um nur die eigene Energiesicherheit zu gewährleisten. Politische Unabhängigkeit ist somit ein Luftschloss. Insofern ist es eine unannehmbare Situation, dass wenige Länder und eine immer geringere Anzahl von Firmen die Energiewirtschaft der Welt imperialistisch kontrollieren. Dies ist perfekt für eine Oligarchie aber sicherlich nicht im Sinne der Menschheit und Demokratie. Die Menschenrechte werden von dieser Oligarchie mit Füßen getreten. Die Energiewirtschaft hat zunehmend die Waffen- und Kriegswirtschaft als Nummer eins des imperialistischen Machtinstrumentes abgelöst. Es sind die letzten zehn Jahre in diesem Zusammenhang als ?Zeitalter der Ölkriege?zu studieren. Deswegen sage ich voraus, dass es im Energiebereich auch zu einer Revolution kommen wird und kommen muss. Diese Energierevolution heißt die dezentrale, delokalisierte und autonome Solarenergieerzeugung. Mit dieser Revolution wird die Energiewirtschaft weitgehend zu einer sozialen Verwaltung des Stromnetzes umgewandelt werden. Die BürgerInnen werden ihre Energieerzeugung in ihre eigenen Hände nehmen und zu lokalen Energiegemeinschaften zusammenfinden. Die Erpressbarkeit der Einzelnen sowie Staaten wird dadurch verschwinden. Die Eigenmächtigkeit des sozialen Subjektes wird wiederhergestellt. Die Energieabhängigkeit und die daraus resultierende Sklaverei wird abgeschafft und sich in eine Demokratisierung der Gesellschaft münden. Kann dieses Szenario realistisch geschehen? Können wir eine solche Revolution nachvollziehen? Yes, we can! Schauen wir einmal die Zukunft unserer Energieversorgung weltweit einmal an: Die Weltgemeinschaft wird im Jahre 2030 ca 10-15 Terawatt (TW) zusätzliche Energieerzeugungsleistung brauchen. Die heutige Energieerzeugung von ca 14-16 TW wird bald auf 30 TW wachsen. Diese Zahlen sind sicherlich Schätzungen und können sich um 20-25% variieren. Aber der Grundton von einem zusätzlichen Bedarf von zirka 10 TW in den nächsten 20 Jahren wird von seriösen Wissenschaftlern nicht bezweifelt. Von den Quellen des Erdöls wird zunehmend schwieriger sein, diese Energie zu zapfen. Die Erwartungen sind durchwegs für eine geringere Förderung des Erdöls in Zukunft als heute. Aber auch unter der unseriösen Annahme einer konstanten Erdölförderung, wird sich der Preis des Erdöls wegen des exponentiell steigenden Bedarfes der Welt nicht stabilisieren lassen. Wir sind zu einem immer höheren Erdölpreis verurteilt und verdammt, die Frage ist nur, in welcher Geschwindigkeit diese Preissteigerung in unserer Gesellschaft erscheinen und ankommen wird. Die Erdgasförderungen sind durchwegs an diese Erdölpreise gebunden, und somit nicht als billige Quelle anzapfbar. Die Länder und die wenigen Firmen, die die Erdgasförderungen der Welt kontrollieren, werden diese Oligarchie auch niemals freiwillig auflösen. Wenn man die nukleare Energie als Lösung annimmt, dann muß man die Zahlen einmal genau anschauen. 10 TW Leistung auf nukleare Energie aufzuwälzen, bedeutet, dass wir 10.000 neue 1 GW Nuklearreaktoren in der Größe von Fukushima aufbauen müßten. Wenn wir morgen anfangen und bis zum Jahre 2030 jeden Tag eine neue Nuklearanlage aufbauen würden, wäre die Zeit nicht genug, um eine solche Leistungskapazität aufzubauen. Wenn man auch solche Kapazitäten aufstellen würde, wäre die weltweite Verfügbarkeit des nuklearen Brennstoffes in wenigen Minuten aufgebraucht. Dieses einfache Rechenbeispiel zeigt unausweichlich, wie fatal die Argumentationsbasis einer Nuklearwirtschaft als Lösung des Energieproblems der Zukunft in diesem Planeten sich darstellt. Nukleare Energie ist ein Luxus, den sich nur wohlhabende Staaten teilweise leisten können. Für die globale Zukunft der Menschheit hat die nukleare Energie keinerlei Lösungskapazität. Die Wasserkraft ist heute schon weltweit sehr gut ausgebaut und die Expertenmeinung schätzt die zusätzliche Kapazität einer hydroelektrischen Energiewirtschaft auf 1-2 TW. Wenn wir uns die Geothermie anschauen, gibt es in der Tat noch größere Kapazitäten. Geothermie könnte man in vielen Plätzen der Erde bis zu mehreren TW ausbauen. Dabei kommt aber eine technologische Herausforderung in der geologischen Stabilität der Anlagen in verschiedenen Regionen zum Vorschein. Der delokaliserte Versorgungseinsatz kommt hier auch zum Zug. Die eigenen vier Wände könnte man heute schon mit autonomen Wärmepumpen weitgehend autonom heizen. Der dazu benötigte Strom kann man aus Solarenergie beziehen, somit die volle Autonomie erreichen. Die Windenergie wird heute schon in TW Maßstab erzeugt und aufgebaut. Eine noch höhere Kapazität wird in den Off-ShoreRegionen weit draußen im Meer berechnet. Die Windenergie ist wegen ihrer Instabilität sehr gefürchtet. Die Windenergie wird zu ihrer Stabilisierung unbedingt eine große Speichermöglichkeit benötigen. Bleibt noch die Sonnenenergie. Die Kapazitäten der Sonnenenergie beträgt unvorstellbare 100.000 TW ! Wenn wir nur einen Bruchteil dieser Energie uns zunutze machen könnten, dann wäre die Energiezukunft der Erde weitgehend sicher. Dies klingt wie das Märchen von schier unendlicher Energie und könnte bald Realität werden. Die verschiedenen Technologien der Solarenergieerzeugung werde ich nicht gegeneinander ausspielen wollen. Alle Wege führen nach Rom und alle Technologien werden sich für die ?Solare Revolution? eifrig bewerben. Welche Technologien am Ende des Tages sich als nützlich für diese Revolution eignen, wird sich mit der Zeit zeigen. Die Umwandlungen von Solarenergie in Wärme, Elektrizität oder in chemische Energie spielen alle eine wichtige Rolle. Meine eigene Schätzung ist, je dezentraler und je individueller eine Solartechnologie sich aufbauen lässt, desto erfolgreicher wird sie sein. Eine Ermächtigung der Kommunen, der Einzelnen sowie der ärmeren Regionen, ihre eigene Energie selbst zu produzieren, ist philosophisch entgegengesetzt zu den imperialistischen Kontrollmechanismen der heutigen Energiewirtschaft. Diese Art der Ermächtigung wird eine weitgehende Autonomie hervorbringen, die die ärmeren Regionen dieser Welt durch ihre Sonnenreichtümer begünstigt. Die Sonne ist im wahrsten Sinne des Worte ?egalitär?, i.e. die Sonne scheint für alle und es kann nicht von irgendwelchen Leuten verboten oder abgedreht werden. Jeder Bürger dieses Planeten hat eine Möglichkeit, sich mit der Sonnenenergie zu einer Autonomie zu ermächtigen. Die nördlichen Länder liegen etwas langfristiger und teurer in der Rückzahlung der Anschaffung, die südlichen Länder etwas schneller und billiger. Dies ist verkraftbar, da die nördlichen Länder doch eine bessere Finanzkraft besitzen. Zum Schluss auch ein Paar Worte über die Konvergenz der Krisen. Im 21. Jahrhundert erleben wir zunehmend eine Konvergenz der 1.) Energiekrise 2.) CO2 und Klimakatastrophe 3.) Demographische Krise der Weltbevölkerung 4.) Wirtschaftskrise. Ein paar Worte zu diesen Punkten? 1.) Die Energiekrise wird sich in der Verknappung und Verteuerung der Energiepreise auswirken. Immer weniger Länder werden sich die für sie benötigte Energie leisten können. Eine Verarmung der breiten Massen wird die Folge sein. Heute stehen die Exporteinnahmen von vielen Schwellenländern nicht einmal annähernd deckend für die Ausgaben der Energieimporte. Die Außenhandelsbilanz von vielen europäischen Ländern wird sich in naher Zukunft wegen der Energieimporte in rote Zahlen begeben. 2.) Kosten der CO2 und Klimakatastrophe sind heute schon beträchtlich spürbar geworden. Englische Studien zeigen, dass diese exorbitanten Kosten der Zukunft, die Menschheit sich gar nicht mehr leisten wird können. Das unzählige Menschenleid wird nicht mehr beherrschbar. 3.) Die sieben Milliarden sind schon auf diesem Planeten als Bewohner. Jeden von diesen Weltbürgern mit ausreichendem Essen und Trinken zu versorgen, wird ein unlösbares Problem. Weitere Schritte zu einem globalen Wohlstand wird eine Hercules Aufgabe sein. 4.) Die Folgen von 1-3, gepaart mit dem kurzsichtigen Gewinn und Gier in der Wirtschaft wird einen Zusammenbruch vieler Volkswirtschaften nach sich ziehen. Die dezentrale und delokalisierte Energieversorgung mit Solarenergie, und/oder Windenergie, teilweise unterstützt mit delokalisierter Geothermie (Wärmepumpen) ist die vernünftige Antwort auf diese konvergierenden Krisen. Jeder einzelne Krisenpunkt von oben kann mit Investitionen in diese Richtung korrigiert werden. Schicken wir doch 120 Gigawatt Solarpanele nach Griechenland anstelle von 120 Milliarden Euro für die Finanzrettung. Mit der Solarenergie könnte Griechenland diese Schulden in wenigen Jahren ausbezahlen und danach sich einer problemlosen Exportwirtschaft für Solarenergie freuen. Energieautonomie und Energieautarkie wird eine Demokratisierung der Energieversorgung bringen. Diese Demokratisierung wird ein wichtiger Schritt zur globalen Entwicklung sein. Die Konvergenz der Krisen stellt diesen Kurs unausweichlich vor uns. Je schneller wir diese Strategie annehmen und anwenden, desto erfolgreicher werden die jeweiligen Gesellschaften, Kommunen und/oder Individuen sein. Dabei soll man die Nationalstaaten umgehen und die Kommunen und Regionen in Europa einzeln mit Energieautarkie ausstatten. Dezentrale Energieversorgung der Kommunen ! Dies wird in Zukunft einen einmaligen Standortvorteil darstellen. Mehr zum Thema Lesen Sie auch den Artikel "Wie man die großen Energiekonzerne entmachtet" Kommentare zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden  zum Artikel...
Solarenergie legt um 50 Prozent gegenüber 2011 zu - Strom Magazin 05.11.2012, 10:08 Uhr Strom-News Bericht Der Solar-Boom in Deutschland setzt sich ungebrochen fort: In den ersten neun Monaten des Jahres wurde über 50 Prozent mehr Sonnenstrom erzeugt als im gleichen Zeitraum 2011. Das berichtet "Der Spiegel" unter Berufung auf Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). (Foto / Abb.: Simon Kraus / Fotolia.com)Hamburg (dapd/red) - Insgesamt sorgte demnach die Solarenergie von Januar bis September für 24,9 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das entspricht einem Anteil von 6,1 Prozent an der gesamten Stromerzeugung. Windkraft bleibt auf der Pole Position Die Windkraft bleibt den Angaben zufolge mit 8,6 Prozent vorerst allerdings die wichtigste erneuerbare Energie. Gegenüber dem Vorjahr legte sie jedoch nur um knapp acht Prozent zu. Insgesamt deckte Deutschland in den ersten neun Monaten des Jahres 26 Prozent seines Strombedarfs mit regenerativen Energien. Bis zum Jahresende dürfte der Anteil wegen des schlechter Wetterverhältnisse im Herbst allerdings wieder sinken. Photovoltaik-Rechner vereinfacht Entscheidung über Nutzung von Solarenergie Wer den Schritt in eine grüne Energieversorgung mittels Photovoltaik erwägt, muss die individuelle Rentabilität einer Solaranlage abschätzen können. Der kostenfreie Photovoltaik-Rechner von Strom-Magazin.de ist ein nützliches Tool, um bereits im Vorfeld den Nutzen einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach zu beurteilen. © 2001-2012 strom-magazin.de Der Newsletter von Strom-Magazin.de Bekommen Sie kostenlos jeden Mittwoch aktuelle News vom Strom- und Gasmarkt direkt in Ihr Postfach! Jetzt anmelden: Ähnliche Nachrichten zur News " " - Ökostrom-Anteil lag im Sommer bei 27 Prozent
Der Anteil der erneuerbaren Energien ist im Sommer vorläufigen Berechnungen zufolge auf etwas über 27 Prozent geklettert. Von Juli bis September betrug er 27,2 Prozent, wie aus vorläufigen Berechnungen des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) auf Basis von Daten der Strombörse EEX für die "taz" (Dienstagsausgabe) hervorgeht. - Energiebranche will Zwang zur Kaltreserve verhindern
Die Energiebranche will eine gesetzliche Kraftwerksreserve verhindern. Sie schlägt dafür eine sogenannte strategische Reserve nur auf freiwilliger Basis vor. Diese solle die derzeit diskutierten gesetzlichen Regelungen zur Sicherung der Stromversorgung überflüssig machen, erklärte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag in Berlin. - Windkraft könnte weltweiten Energiebedarf mehrfach decken
Der Wind liefert genügend Energie, um den mehrfachen Bedarf unserer gesamten Zivilisation abzudecken. Selbst wenn man Windräder nur an Land und in küstennahen Meeresgebieten aufstellen würde, könnten diese weltweit 80 Terawatt Strom produzieren, bevor sie sich gegenseitig in die Quere kommen, wie US-Forscher mit Hilfe eines neuen Modells errechnet haben. - Branche will sich Kaltreserve offenbar fürstlich entlohnen lassen
Die Kraftwerksbetreiber wollen sich das Bereithalten von Kapazitäten für eventuelle Strom-Engpässe offenbar fürstlich entlohnen lassen. Das geht aus dem Entwurf einer Selbstverpflichtungserklärung der Branche hervor, der dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe) vorliegt - und der einer gesetzlichen Regelung zuvorkommen dürfte. - Hamburg gründet eigene Windrad-Uni
Hamburg kommt auf dem Weg zum wichtigsten Standort der Windradindustrie in Europa immer besser voran: Die örtliche Fachhochschule baut einen Campus für Forschungs- und Ausbildungslabors für Windenergie. Das Projekt solle aber nicht nur Wissen mehren, sondern auch Energie liefern, hieß es.
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Deutlich mehr Solarstrom in Deutschland - STERN.DE BERLIN (AFX) - Strom aus Sonnenkraft hat in diesem Jahr unter den erneuerbaren Energien den größten Sprung nach vorn gemacht. Die Erzeugung aus Solarenergie legte von Januar bis September um rund die Hälfte zu. Ihr Anteil am deutschen Strommix stieg von 4,1 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 6,1 Prozent, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft am Montag in Berlin mitteilte. Der Anteil der Windenergie erhöhte sich von 8,0 auf 8,6 Prozent, die Biomasse kletterte von 5,4 auf 5,8 Prozent und die Wasserkraft von 3,3 auf 3,8 Prozent. Alle erneuerbaren Energien zusammen deckten laut BDEW in den ersten drei Quartalen 26 Prozent des deutschen Strombedarfs ab. Allerdings dürfte dieser Wert dem Verband zufolge für das Gesamtjahr noch leicht sinken, weil die Sonne im Herbst seltener scheint. 2011 lag der Anteil der Öko-Energien bei 21 Prozent. Das Magazin "Der Spiegel" hatte bereits am Sonntag über die Branchendaten berichtet.  zum Artikel...
Strom aus der Wüste - NEWS.at Bei der Wüstenstrom-Initiative Desertec könnten in Kürze zwei neue Gesellschafter einsteigen. Derzeit liefen Gespräche mit dem Netzbetreiber State Grid Corporation of China (SGCC) und dem US-Unternehmen First Solar über eine Aufnahme, bestätigte ein Sprecher der Initiative am Montag einen Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD). Die Erweiterung könnte am Mittwoch auf der Desertec-Jahrestagung in Berlin beschlossen werden. Bisher sind 21 Gesellschafter an dem Projekt beteiligt.  First Solar war bisher einer von mehr als 30 assoziierten Partnern, die über eine geringere finanzielle Einlage über weniger Einfluss als die Gesellschafter verfügen. Das Unternehmen aus Tempe (US-Bundesstaat Arizona) hat sich auf große Photovoltaikanlagen spezialisiert. SGCC ist der größte Netzbetreiber der Welt und setzt mit 1,5 Millionen Beschäftigten zuletzt umgerechnet 156 Mrd. Euro im Jahr um. Im Februar streckten die Chinesen bereits die Fühler nach Europa aus, als sie beim portugiesischen Netzbetreiber Ren mit 25 Prozent einstiegen. Weltweites Projekt Für die Desertec-Initiative wäre es ein großer Schritt. Beide Unternehmen würden nicht nur die Lücke füllen, die Siemens nach seinem Ausstieg hinterlassen hat. Desertec könnte sich auch breiter aufstellen, denn bisher haben sich die Aktivitäten ausschließlich auf Europa und Nordafrika beschränkt. Mit der Aufnahme weiterer ausländischer Investoren könnte sich das Projekt auf ein weltweites Interesse berufen und hätte zudem mehr Geld in der Kasse. Desertec verfolgt eine ambitionierte Idee: Von 2050 an will Europa die Wüste anzapfen und in Nordafrika ein Fünftel seines Strombedarfs aus Sonne und Wind gewinnen. Da Länder wie Marokko, Algerien oder Tunesien derzeit noch von fossilen Brennstoffen abhängig sind und erst noch die Infrastruktur aufbauen müssen, gilt das Projekt als extrem teuer - von einem dreistelligen Milliardenbetrag ist die Rede. An der Desertec Industrie Initiative mit Sitz in München sind bisher neben deutschen Schwergewichten wie Eon, RWE, Deutsche Bank und Münchner Rück auch Energiekonzerne aus Südeuropa und Nordafrika beteiligt. Werbetrommel für Projekt Ob es tatsächlich zu dem Einstieg durch die Chinesen oder Amerikaner kommt, ist noch offen. Einige der Projektpartner fürchten dem "FTD"-Bericht zufolge, dass Großaufträge künftig an Firmen aus Asien oder Amerika vergeben werden könnten, da diese oft günstiger sind. Nicht nur Unternehmen auch einzelne Staaten rühren die Werbetrommel für das Projekt. Derzeit verhandeln Deutschland, Frankreich, Italien, Marokko und Spanien über ein gemeinsames Abkommen, das den Bau eines 600 Mio. Euro teuren Solarkraftwerks vorsieht sowie den Import von Ökostrom nach Europa regeln soll. Vor Kurzem haben bereits die Marokkanische Agentur zur Entwicklung der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz (Aderee) und die Desterec Stiftung eine Absichtserklärung über eine Partnerschaft unterzeichnet.  |