Freitag, 7. September 2012

RSS2Email: Solarenergie - Google News

Solarenergie - Google News

Bundesregierung senkt Managementprämie für Strom aus Wind und Solarenergie - top agrar online

[07.09.2012]

Stromzähler

Stromzähler

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Managementprämie für Strom aus Windenergie und Solarstrom abzusenken. Danach soll laut einer Verordnung (17/10571) im kommenden Jahr die Managementprämie bei fernsteuerbaren Anlagen um 0,25 Cent und bei nicht fernsteuerbaren Anlagen um 0,35 Cent gesenkt werden.

Die Managementprämie ist Bestandteil der Marktprämie, die mit der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) eingeführt wurde. Sie soll die Kosten abdecken, die Anlagebetreibern bei der Direktvermarktung von Strom entstehen.

Da die Höhe der Managementprämie neuen wissenschaftlichen Studien zufolge höher als die dem Anlagenbetreiber entstehenden Kosten ist, sollen die entsprechenden Zahlungen abgesenkt werden, schreibt die Bundesregierung. Die Höhe der Prämie soll dabei an die Fernsteuerbarkeit der Anlagen gekoppelt werden, um diese besonders zu fördern.

Die Direktvermarktung von Strom bei erneuerbaren Energien soll dazu beitragen, diese stärker an den Markt heranzuführen und damit insgesamt die Effizienz der Stromversorgung zu verbessern, heißt es weiter. (ad)


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Acht strahlende nordhessische Sonnenklassen - nh24.de (Blog)

Alheim-Heinebach. Nicht nur die Sonne, sondern auch die Gesichter von Schüler und Lehrern strahlten. Acht Schulklassen wurden im Stammsitz der Kirchner Solar Group in Alheim-Heinebach im Landkreis Hersfeld-Rotenburg als Sonnenklassen 2012 ausgezeichnet. Die Schulklassen hatten sich in ganz unterschiedlichen Unterrichtsprojekten mit Solarenergie auseinandergesetzt und die Fachjury mit pfiffigen Ideen und viel Forschergeist überzeugt.

Der Schulwettbewerb Sonnenklasse gesucht war im Schuljahr 2011/2012 gemeinsam von der Kirchner Solar Group und dem Umweltbildungszentrum Licherode ins Leben gerufen worden. 350 nordhessische Schulen der Primarstufe und Sekundarstufe I waren aufgefordert, sich mit eigenen Solarprojekten zu beteiligen. 15 Schulen hatten sich auf den Weg gemacht, und 8 Klassen aus Kassel, Bad Hersfeld, Nentershausen, Niederaula, Söhrewald und Alheim wurden nun als Preisträger ausgezeichnet.

Lars Kirchner, Geschäftsführer der Kirchner Solar Group, zeigte sich von den Ergebnissen begeistert und stellte den Kindern im Spaß bereits Arbeitsverträge im Aussicht: ?Ich hätte nie gedacht, auf welche spannenden Ideen ihr kommt. Davon können wir uns einiges abschauen?, rief Lars Kirchner den Kindern zu.

Und die Ergebnisse der Schulklassen haben auch die vierköpfige Fachjury, in der auch das Staatliche Schulamt Bebra vertreten war, begeistert. Egal, ob die Solaranlagen der Heimatstadt erfasst wurden, ob fantasievolle Solarmodelle gebastelt wurden oder ob die Wirksamkeit der Photovoltaik-Anlage auf dem Schuldach untersucht wurde, es wurde mit viel Begeisterung und Kreativität geforscht, gestaltet und gelernt.

Bei der Auszeichnungsfeier wurden alle Projekte ausführlich vorgestellt und gewürdigt. Als Preise gab es fünftägige Klassenfahrten zu Solarwochen am Umweltbildungszentrum Licherode und Tagestouren zu Solarparkstandorten der Kirchner Solar Group. Zudem wurde jede Sonnenklasse mit einer Urkunde und einem Solar Light belohnt. Sämtliche Preise wurden von der Kirchner Solar Group finanziert.

Nach dem Festakt konnten die gut 150 Sonnenklässler dann noch bei einem Sonnenfest auf dem Gelände des Solarunternehmens nach Lust und Laune experimentieren, den Fair-Trade-Laden erkunden, eine Solartankstelle kennenlernen oder auch einfach nur Würstchen essen und Gemüse dippen und sich auf dem Solarspielplatz austoben.

?Der Pilotdurchlauf für SonnenKlasse gesucht war ein voller Erfolg und hat eine Menge Schulen in Bewegung gesetzt?, so Klaus Adamaschek und dankte vor allem der Kirchner Solar Group, aber auch den Staatlichen Schulämtern in Bebra und Kassel für die große Unterstützung. ?Wir sollten gemeinsam über eine Fortsetzung nachdenken.?

Und dies sind die Sonnenklassen 2012:

?    Tannenbergschule Nentershausen, Klasse 3
?    Wilhelmsgymnasium Kassel,  Klasse 6c
?    Gesamtschule Niederaula, Klasse 5b
?    Wilhelm-Neuhaus-Schule Bad Hersfeld, Klasse 3a
?    Lindenschule Alheim, Klasse 3b
?    Johann-Amos-Comenius-Schule Kassel, Klasse 5d
?    Grundschule Söhrewald, Klassen 3a und 3b

Weitere Infos und Bilder, auch zum Download gibt es auf www.sonnenklasse-gesucht.de

Share

ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Bundesregierung senkt Managementprämie für Strom aus Wind und Solarenergie - Neue Juristische Wochenschrift

Redirect Notice

Redirect Notice

 The previous page is sending you to

http://rsw.beck.de/CMS/?toc=njw.root

.

 If you do not want to visit that page, you can return to the previous page.


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...




Für die Inhalte dieses Feeds ist alleine der jeweilige Autor/Anbieter verantwortlich. Die Inhalte stellen nicht die Meinung von RSS2Email dar.



Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.
Wenn Sie keine Emails mehr von uns erhalten wollen, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Meine Daten".

Donnerstag, 6. September 2012

RSS2Email: Solarenergie - Google News

Solarenergie - Google News

Mehr Geld für Solarenergie - Lippische Landes-Zeitung

Kreis Lippe. Die Solarförderung ist aufgestockt worden: Seit dem 15. August gibt es höhere Zuschüsse durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer gibt es nunmehr mindestens 1500 Euro, wenn die neue Kollektoranlage sowohl die Warmwasserbereitung als auch die Heizung unterstützt.


Von der Förderung sollen besonders Betreiber kleinerer Anlagen bis 40 Quadratmeter Kollektorfläche profitieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Verbraucherzentrale. Auch beim Einbau von Biomasse-Heizungsanlagen und Wärmepumpen (bis 100 kW Nennwärmeleistung) gelten künftig höhere Mindestfördersätze für bestehende Gebäude.


Wird zusätzlich auch die alte Heizung durch einen Brennwertkessel ersetzt, gibt es noch einmal 500 Euro. Weitere Informationen zu Solarwärmeanlagen gibt es in der Energieberatung der Verbraucherzentrale in Detmold. Ein halbstündiges Beratungsgespräch kostet fünf Euro. Die Experten beraten auch vor Ort; 90 Minuten kosten 60 Euro.

ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Solarenergie: ?Nur die Sonne schickt keine Rechnung? - DiePresse.com

St. Veit. Es war ein Fest ganz nach seinem Geschmack. Oben am Himmel zog der Kunstflieger Hannes Arch seine Loopings über St. Veit an der Glan. Unten am Boden drängte sich Kärntens Prominenz zwischen den Montagehallen der Firma GREENoneTEC. Über tausend Mitarbeiter, Unternehmer, Politiker und Ökofans applaudierten zum Fünfziger jenes Mannes, der die Solarthermie in Österreich zu einem profitablen Geschäft gemacht hat. Das war nicht immer so. Vor zwanzig Jahren wollten sie von Robert Kanduth noch nicht so viel wissen.

Damals war die Solarthermie in Österreich noch fest in den Händen der sogenannten Selbstbauszene. Es waren diese Ökopioniere, die hierzulande die Idee unter das Volk brachten, die Kraft der Sonne dafür zu nutzen, um Wasser zu erwärmen. Der gelernte Schlosser Robert Kanduth war damals gerade auf der Suche nach einer Idee, mit der er sich selbstständig machen konnte ? und war auf Anhieb fasziniert. Vielerorts schulten diese Pioniere umweltbewusste Kunden ein, damit sich diese ihre Sonnenkollektoren selbst basteln konnten. Mit schwankendem Erfolg. Löteten die Solarjünger ihre Anlagen gewissenhaft zusammen, waren diese dicht und liefern noch heute Warmwasser. Arbeiteten die Leute schlampig, waren die Module hingegen schnell kaputt. ?Es hat funktioniert, aber es war unprofessionell?, erzählt Kanduth. Und genau darin sah der damalige Produktionsleiter bei Philipps seine Chance. Er wollte den Bau der Sonnenkollektoren industrialisieren, bastelte in seiner Freizeit die notwendigen Maschinen und legte los.

Nur verkaufen konnte er seine Kollektoren nicht. Die Szene winkte ab. Schließlich verdiente sie ihr Geld bis dato mit dem Verleih ihrer Werkzeuge an die Heimwerker. Erst als Kanduth begann, komplette Solaranlagen inklusive Montage anzubieten, lief das Geschäft an. Mit seinem Bus tingelte der Kärntner durchs Land und montierte einen Kollektor nach dem anderen, bis er mit der Firma Sonnenkraft einen Partner an Bord holen konnte, der seine Kollektoren unter eigener Marke vertrieb. Als Kanduth Philipps wenige Jahre später verließ, hatte er schon fünf Mitarbeiter. Drei Monate danach war ihm klar: ?Ich hätte es viel früher machen sollen.? Heute ist GREENoneTEC der größte Anbieter von thermischen Sonnenkollektoren in Europa mit einem Marktanteil von 25 Prozent.  Jedes Jahr kann das Unternehmen 1,6 Millionen Quadratmeter an Dachfläche mit Kollektoren zupflastern.

Erfolg in der Anonymität

Der Clou hinter dem rasanten Aufstieg: GREENoneTEC vertreibt keine eigene Marke,  sondern baut als Auftragsfertiger für fast alle Anbieter. Ganz ähnlich wie es Foxconn etwa für Apple oder Samsung tut. Auf Messen präsentierten oft nebeneinander sechs Hersteller stolz ihre Produkte, erinnert sich Kanduth: ?Fünf davon haben wir gebaut. Und keiner von denen hat es vom jeweils anderen gewusst.?

Mittlerweile ist es mit der Anonymität aber vorbei. Seit Anfang des Jahres ist GREENoneTEC offiziell Weltrekordhalter. Die Kollektoren aus Kärnten sind das Herzstück der mit Abstand größten solarthermischen Anlage der Welt. 36.000 Quadratmeter an Sonnenkollektoren waren notwendig, um die 40.000 Studentinnen der Frauenuniversität Princess Noura Bint in der saudiarabischen Hauptstadt Riad mit Warmwasser zu versorgen. Um dem harten Wüstenklima zu trotzen, wurden die Solarpaneele komplett neu adaptiert. Bisher mussten sie keinem Sandsturm mit 150 Stundenkilometern standhalten.

Viel Geld verdient das Unternehmen mit dem Prestigeprojekt nicht, die internationale Aufmerksamkeit macht sich aber bezahlt. Bald könnte GREENoneTEC seinen eigenen Rekord brechen. In Chile zeigen Kupferminen großes Interesse. Derzeit erhitzen sie mit teurem Erdöl das Wasser, das für das Auswaschen von Kupfererz notwendig ist. Das Öl müssen sie umständlich in die Atacama-Wüste transportieren. Mithilfe der Solarthermie könnten die Kosten halbiert werden. Bis zu 40 Projekte seien möglich, etliche wären deutlich größer als jenes in Riad.

EU-Verfahren gegen China

Aber nicht in allen Bereichen sind die Aussichten für den Kärntner Firmenchef so rosig. Mit seiner Fotovoltaik-Tochter Kioto hat er die Verwerfungen der vergangenen Jahre voll zu spüren bekommen (siehe unten). Der Preisverfall der Zellen und Module, der Absturz der deutschen Solarbranche, die wachsende Konkurrenz aus Asien. Bei diesem Thema redet sich der hünenhafte Unternehmer leicht in Rage. Die Chinesen würden Preisdumping betreiben und Europa hatte bisher ?zu viel Angst?, um sich mit Schutzzöllen zu wehren. Bisher. Denn spät, aber doch hat die EU-Wettbewerbsbehörde ein Anti-Dumping-Verfahren gegen China eingeleitet.

Dass Deutschland mit zu hohen Solarförderungen den Markt erst künstlich aufgebläht und so die asiatische Konkurrenz starkgemacht habe, will der bullige Kärntner nicht bestätigen. Kanduth weiß zu gut, dass die Solarbranche noch stark von öffentlichen Mitteln getrieben ist. Auch in der Solarthermie entscheiden staatliche Subventionen vielfach über den Erfolg. ?Als Niederösterreich seine Förderung gestrichen hat, brach der Markt um 90 Prozent ein?, erzählt er.

Um nicht ewig von der Gunst der Politiker abhängig zu sein, hat GREENoneTEC eine eigene Produktlinie entworfen, die sich auch ohne Förderungen rechnet. Die billigeren Module verkaufen sich vor allem in Costa Rica und Brasilien gut. Bald, ist Kanduth überzeugt, werde die Solarenergie der fossilen Konkurrenz aber ohnedies auch preislich überlegen sein. Überall gebe es Inflation, die Preise für Erdöl und Gas würden immer weiter steigen. Und eines weiß er mit Sicherheit: ?Nur die Sonne schickt keine Rechnung.?


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Solarer Handelskrieg: Im Visier der EU-Kommission - Photovoltaik-Guide

Schaffhausen/München/Bonn, 06. September 2012, Im solaren Handelsstreit zwischen Deutschland und China spitzt sich die Lage zu, denn die EU-Kommission hat die Vorwürfe hinsichtlich des Preisdumpings chinesischer Photovoltaikproduzenten überprüft und nun das Anti-Dumping-Verfahren eingeleitet. Die Initiative EU ProSun hatte Ende Juli 2012 eine Handelsbeschwerde eingereicht, worauf die EU-Kommission nun 45 Tage Zeit hatte, die dargelegten Tatbestände zu überprüfen und über die Einleitung einer Untersuchung zu entscheiden.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hingegen plädiert im Handelsstreit für eine einvernehmliche Lösung zwischen den Parteien. Noch vor wenigen Wochen sicherte Altmaier eine Unterstützung durch die Bundesregierung im Streit gegen die Chinesen zu. Nun rudert er wieder zurück. Wie Altmaier weiter sagt, hindert die Einleitung des Verfahrens kein Unternehmen daran, zwischenzeitlich nach einer anderen Lösung zu suchen, um den Streit beilegen zu können. Auf ihrer Cinareise ließ Bundeskanzlerin Merkel in Peking verlauten, dass die momentane Situation durch Verhandlungen gelöst werden sollte und es nicht zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen zu lassen.

Suntechs Antwort auf die Einleitung des Anti-Dumping-Verfahrens durch die EU-Kommission

Dr. Zhengrong Shi, Vorstand und CSO von Suntech: ?Die Mission unserer Branche ist es, Solarenergie für alle Menschen erschwinglich und wirtschaftlich sinnvoll zu machen. Wir sind besorgt, dass Handelsschranken diesen Prozess verlangsamen werden. Als global agierendes Solarunternehmen, das an der New Yorker Börse gelistet ist, können wir unser striktes Befolgen fairer internationaler Handelspraktiken nachweisen. Aktuell überprüfen wir die Einleitung des Verfahrens und werden mit der EU-Kommission auf ganzer Ebene bei ihren Nachforschungen kooperieren."

?Protektionistische Maßnahmen würden die Kosten der Solarenergie in Europa erhöhen und europäische Arbeitsplätze in der Solarindustrie gefährden. Wir sind uns mit der Mehrheit der europäischen und globalen Firmen aus der Branche einig, freien Handel zu unterstützen. Bis diese Angelegenheit gelöst ist, werden wir weiter mit unseren Kunden und Partner zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Ablauf der Geschäfte sicherzustellen."

Canadian Solar ruft die Europäische Kommission zur Unterstützung des freien Handels auf

Canadian Solar Inc. nennt die von einigen europäischen Solarherstellern im Juli dieses Jahres bei der Europäischen Kommission eingereichte Dumping-Beschwerde haltlos. Die EU-Kommission gab heute die Eröffnung einer Dumping-Untersuchung von chinesischen Solarprodukten bekannt. Canadian Solar wird vollumfänglich mit der Behörde zusammenarbeiten, um zu belegen, dass die Voraussetzungen für das Auferlegen von Strafzöllen nicht erfüllt sind.

Gregory E. Spanoudakis, President of European Operations bei Canadian Solar: ?Wir betreiben kein Dumping und als ein weltweit präsentes Unternehmen werden wir auch in Zukunft die Einhaltung fairer, internationaler Handelspraktiken hochhalten. Wir sind an der NASDAQ börsennotiert und somit vollständig transparent im Hinblick auf unsere Produktionskosten, die von einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften  geprüft und jedes Quartal veröffentlicht werden. Wir hoffen, dass die Europäische Kommission erkennt, dass Strafzölle weder den Interessen der europäischen Solarindustrie noch der Europäischen Union dienen. Durch diese Initiative wird die Mehrheit der Branche verlieren, da sie lediglich von wenigen Vertretern der Industrie vorangetrieben wird und vor allem deren persönlichen Zielen dient.?

Von den Strafzöllen wären vor allem tausende kleine und mittelständische Unternehmen betroffen, wie Installateure, Systementwickler, Ingenieure und Service-Techniker ? das Rückgrat der europäischen Solarindustrie. Das Überleben der gesamten nachgeschalteten Industriezweige ist in Gefahr im Falle der Einführung protektionistischer Maßnahmen.

Im Kampf gegen den Klimawandel hat sich die Europäische Union das klare politische Ziel gesetzt, die Nutzung der Solarenergie auszuweiten und plant, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien im Energie-Mix auf 20 Prozent zu erhöhen. Dumping-Strafzölle hingegen würden den Preis für Solarmodule erhöhen, mit direkten Auswirkungen auf die Nachfrage. Gerade private Hausbesitzer würden weniger Module auf ihren Dächern installieren und im Ergebnis würde weniger Solarenergie produziert. Dies steht eindeutig nicht im Einklang mit der Energiepolitik der Europäischen Union.

Canadian Solar wird auch weiterhin die Interessen einer globalen Industrie verteidigen, die darauf angewiesen ist, dass sich Unternehmen in einem innovationsfreundlichen Klima im Wettbewerb gegenüberstehen, um qualitativ hochwertige und bezahlbare Produkte zu entwickeln. ?Auch während des derzeitigen wirtschaftlichen Konjunkturabschwungs bleiben wir dem europäischen Markt treu, schaffen weiter Arbeitsplätze und fördern Innovationen?, bekräftigt Spanoudakis.

SolarWorld hingegen begrüßt die Antidumping-Untersuchung der Europäischen Kommission

Die SolarWorld AG begrüßt die heute veröffentlichte Entscheidung der Europäischen Kommission, das Preisdumping chinesischer Photovoltaikproduzenten zu untersuchen. Als einer der weltweit führenden Hersteller von Solartechnologie und Solarstromanwendungen unterstützt SolarWorld die Industrieinitiative EU ProSun, welche die Mehrheit der europäischen PV-Industrie vertritt. Die Initiative setzt sich für einen nachhaltigen Ausbau der Solarenergie in Europa und fairen Wettbewerb ein.
 
Die Europäische Kommission hat nun neun Monate Zeit über vorläufige Antidumping-Zölle zu entscheiden, kann diese aber auch früher verhängen. Die amerikanische Tochter der SolarWorld AG hat bereits Ende des Jahres 2011 eine vergleichbare Initiative in den USA gestartet. Im Mai legte das US-Handelsministerium vorläufige Antidumpingzölle von über 30 Prozent fest. Eine endgültige Entscheidung über die US-Zölle wird im Herbst erwartet.

Quelle: Suntech Power International Ltd. / Canadian Solar / SolarWorld AG


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


"Klimadatenrechner" soll Planung erleichtern - derStandard.at

6. September 2012, 16:57

Das Wirtschaftsministerium bietet auf seiner Website ab sofort einen neuen "Klimadatenrechner" an, der Bauherren und Planer bei der thermischen Sanierung von Gebäuden sowie der Errichtung von Solarenergie-Anlagen unterstützen soll. Der Rechner ist unter bmwfj.gv.at/klimadatenrechner abrufbar.

Nach der Eingabe von Namen, Postleitzahl oder Geokoordinaten zeigt der Klimadatenrechner für den gewählten Standort die Monatsmitteltemperaturen, Heizgradtage sowie die monatliche solare Einstrahlung (Wh/m²) auf beliebig geneigte Flächen an. Mit diesen Informationen können normgerecht der Heizwärmebedarf eines Gebäudes (wie im Energieausweis vorgesehen) sowie der Energie-Ertrag einer Solarenergieanlage berechnet werden. Die Primärdaten stammen von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

Der Rechner sei die moderne Fortsetzung des bestehenden Klimadatenkatalogs, der nur als Papierversion verfügbar war und auf Daten aus den 1980er Jahren basierte, welche sich angesichts der Klimaveränderungen verändert haben, so das Wirtschaftsministerium in einer Aussendung am Donnerstag. (red, derStandard.at, 6.9.2012)


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Alles Wichtige rund um die Sonnenenergie - Aachener Zeitung Online

Redirect Notice

Redirect Notice

 The previous page is sending you to

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen-detail-az/2709163?_link=

.

 If you do not want to visit that page, you can return to the previous page.


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...




Für die Inhalte dieses Feeds ist alleine der jeweilige Autor/Anbieter verantwortlich. Die Inhalte stellen nicht die Meinung von RSS2Email dar.



Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.
Wenn Sie keine Emails mehr von uns erhalten wollen, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Meine Daten".

Mittwoch, 5. September 2012

RSS2Email: Solarenergie - Google News

Solarenergie - Google News

Damit es eine Zukunft gibt - Badische Zeitung

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

05. September 2012

Am 22. September ist wieder Energietag in Bad Säckingen / Energiesparen im Mittelpunkt.

BAD SÄCKINGEN. "Zukunft erleben" ? unter diesem Motto finden in Baden-Württemberg seit 2007 Energietage statt, zum dritten Mal wird sich Bad Säckingen unter Federführung der Stadtwerke und Küchen Dick in diesem Jahr daran beteiligen. Am Samstag, 22. September, wird sich auch in der Stadt alles ums Energie sparen, erneuerbare Energien und Klimaschutz drehen. Von 9 bis 17 Uhr präsentieren acht Aussteller ihre Angebote, das von der Elektromobilität, dem Energiesparen im Haushalt bis zur Solarenergie oder dem Niedrigenergiehaus reicht.

Ein "energiegeladenes, abwechslungsreiches Programm" versprechen die Veranstalter, kein Wunder, ist das Thema Energie doch derzeit immer präsent, wie Ralf Bielawski, Marketingleiter der Stadtwerke, bei der Vorstellung der diesjährigen Energiekampagne sagte. Die Stadtwerke, die bereits seit Jahren auf erneuerbare Energie setzen, werden mit einer kleinen Windkraftanlagen einer neuen, effizienten Generation vertreten sein und sich zusammen mit Radsport Riedl-Leirer dem Thema Elektromobilität widmen: E-Bikes, E-Roller und Elektroautos werden für eine Probefahrt bereit stehen.

Neue effiziente Haushaltsgeräte werden bei Dick-Küchen im Mittelpunkt stehen: Kühlen und gefrieren, Dampfgaren, Induktionskochen Wasseraufbereitung sowie Vorführungen und Beratung über ein Computer gestütztes Steuerungssystem für Haushaltsgeräte der Firma Miele sind zu sehen. Das Wehrer Unternehmen "2+1- Haustechnik" wird im Außenbereich mit einem Truck der Firma Buderus vorfahren, bei dem im Innenleben Wärmepumpen, Solaranlagen und Pelletheizungen im Mittelpunkt stehen.

Im Außenbereich wird sich auch für Elektro Rufle ein Windrad drehen. Neben der Windkraft wird sich der Betrieb auch der Solarenergie widmen und auch zeigen, wie man mit dem Einsatz intelligenter Stromzähler Energie sparen kann. Energieeinsparung ist auch das Ziel von Bäumle Niedrigenergiehaus, das einen Neubau mit gedämmter Gebäudehülle einem ungedämmten Altbau gegenüberstellen wird und zeigen will, was bei der energetischen Sanierung von Neu- und gerade auch von Altbauten technisch möglich ist.

Die Volksbank Rhein-Wehra wird zusammen mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall Beratungen zu Darlehen, Bausparen und Fördermittel für energieeffizientes Bauen anbieten und ihre Modelle zur Finanzierung von dezentraler Energieerzeugung vorstellen. Erstmals dabei ist beim diesjährigen Energietag die Energieagentur Schwarzwald-Hochrhein, die mit einem Solarkocher kochen will ? wenn denn die Sonne scheint. Ferner wird am Stand auch Strom erzeugt ? per Fahrradpedale. Darüber hinaus gibt?s Informationen rund ums Thema Energie.

Für Kinderunterhaltung ist ebenso gesorgt wie für Speisen und Getränke ? und ein pralles Angebot an Informationen.

Autor: Stefan Sahli


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


LANGNAU: Vom Taschenrechner zur Solaranlage - Wochen-Zeitung

Redirect Notice

Redirect Notice

 The previous page is sending you to

http://www.wochen-zeitung.ch/index.asp?RubrikID=2

.

 If you do not want to visit that page, you can return to the previous page.


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...




Für die Inhalte dieses Feeds ist alleine der jeweilige Autor/Anbieter verantwortlich. Die Inhalte stellen nicht die Meinung von RSS2Email dar.



Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.
Wenn Sie keine Emails mehr von uns erhalten wollen, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Meine Daten".

Dienstag, 4. September 2012

RSS2Email: Solarenergie - Google News

Solarenergie - Google News

Klares Ja zur Solarenergie - HNA.de

Gemeindevertreter beschließen Vertrag für Windpark Rhödaer Holz Breuna GmbH

Breuna. Die Gemeindevertretung Breuna machte mit ihrem Beschluss zum Gesellschaftervertrag den Weg frei für den ?Windpark Rhödaer Holz Breuna GmbH?.

Klares Votum: Der Windpark Rhödaer Holz Breuna GmbH wurde von den Gemeindevertretern auf den Weg gebracht (hier eine Aufnahme der bestehenden Windräder zwischen Wettesingen und Breuna). Archivfoto: Thon

© Archi/Thon

Klares Votum: Der Windpark Rhödaer Holz Breuna GmbH wurde von den Gemeindevertretern auf den Weg gebracht (hier eine Aufnahme der bestehenden Windräder zwischen Wettesingen und Breuna).

Klares Votum: Der Windpark Rhödaer Holz Breuna GmbH wurde von den Gemeindevertretern auf den Weg gebracht (hier eine Aufnahme der bestehenden Windräder zwischen Wettesingen und Breuna). Archivfoto: Thon

© Archi/Thon

Klares Votum: Der Windpark Rhödaer Holz Breuna GmbH wurde von den Gemeindevertretern auf den Weg gebracht (hier eine Aufnahme der bestehenden Windräder zwischen Wettesingen und Breuna).

Genau wie die Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien (VEW) aus Waldeck-Frankenberg, wird sich die Gemeinde mit 50.000 Euro am Stammkapital beteiligen, die außerplanmäßig zur Verfügung gestellt werden.

Beim beschlossenen Betriebsmodell wird es die Möglichkeit für Breunaer Bürger geben, sich bei einer Genossenschaft durch den Kauf von Anteilen zu beteiligen.

Ebenfalls auf den Weg brachten die Politiker per einstimmigen Beschluss des Bebauungsplans das Sondergebiet Bioenergie Wettesingen. Das ehrgeizige Ziel des Projektes lautet, Wettesingen mittelfristig zum größten Bioenergie-Dorf Deutschlands und unabhängig von Öl und Gas zu machen.

Kein Fracking in Breuna

Eine klare Absage mit deutlichen Stellungnahmen von Bürgermeister Henkelmann sowie den Fraktionsvorsitzenden Marlies Weymann-Flörke (SPD) und Friedhelm Becker (CDU) erteilten die Mitglieder den Probebohrungen zur geplanten Erkundung von Schiefergas im so genannten Fracking-Verfahren.

Fazit: Die unabwägbaren Risiken im Bezug auf die Umwelt und insbesondere das Grundwasser stünden in keinem Verhältnis. Damit schließt sich die Gemeinde dem Grundsatzbeschluss des Landkreises Kassel an.

Nach dem Austritt aus dem Gasversorgungszweckverband Kassel entschieden die Politiker, die Gaskonzession an die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) zu vergeben. Im Gegensatz zum Mitbewerber Eon Mitte stellte die EWF zumindest in Aussicht, die Orte Wettesingen, Nieder- und Oberlistingen mit Erdgas zu versorgen.

Gebührenerhöhung

Erfreulich stellte sich der Finanzbericht des ersten Halbjahres 2012 dar: Die Erträge und Aufwendungen liegen bei fast allen Positionennah am Haushaltsansatz. Ein Nachtrag wird nach jetzigem Sachstand nicht notwendig sein. Wie sich die Wasser- und Abwassergebühren der Gemeinde verändern, ist noch unklar. Klar ist aber, dass eine Gebührenerhöhung erfolgen muss, der Antrag wird aber aufgrund von weiterem Beratungsbedarf erst in der nächsten Sitzung der Parlamentarier entschieden.

zurück zur Übersicht: Wolfhagen


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Solarenergie: Amerikaner wollen sechs Milliarden Dollar in der Türkei investieren - Deutsch Türkische Nachrichten

 |  04.09.12, 14:14

Erst vor wenigen Wochen erklärte die türkische Regulierungsbehörde für den Energiemarkt, ab Juni 2013 Lizenz-Anträge für Photovoltaik-Projekte entgegenzunehmen. Jetzt wurde bekannt, dass die US-amerikanische ICA das Potential für Solarenergie in der Türkei erkannt und in Kilis investieren wolle. Mit einer sechs Milliarden Dollar-Investition, so heißt es, habe man vor, künftig fünf Prozent des türkischen Energiebedarfs abzudecken.

Kilis soll zum neuen Solar-Mekka der Türkei werden. (Foto: N A I T/flickr)

Kilis soll zum neuen Solar-Mekka der Türkei werden. (Foto: N A I T/flickr)

Mit Hilfe neuer Anreiz-Pakete versucht die türkische Regierung derzeit ausländische Investoren ins Land zu locken. Darauf angesprungen ist nun auch die in den USA ansässige Capital Alliance (ICA) Group, die laut einem Bericht der türkischen Zeitung Sabah, insgesamt sechs Milliarden Dollar in den türkischen Solarenergie-Sektor stecken will.

Auf Grund der Bemühungen der Türkei habe sich das Unternehmen nun ein Stück Land in der neu ausgewiesenen Industrieregion von Kilis ausgesucht. Dort, so heißt es weiter, sollen ein Werk zur Herstellung von Solaranlagen sowie Solarparks entstehen (auf der anderen Seite hält man jedoch am Atomkurs fest ? mehr hier). Ein Gespräch mit Nihat Ergün, türkischer Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie habe bereits stattgefunden. Ürsprünglich, so will das Blatt erfahren haben, habe ICA eigentlich in Mexiko investieren wollen, dann aber auf die südtürkische Provinz umgeschwenkt. Auf diese Weise katapultiere sich das Unternehmen nun an die Spitze der bedeutendsten Investoren, die ihr Geld in die Türkei stecken wollen.

ICA: Solar-Kapazitäten bis zu 2000 Megawatt

In einer ersten Phase plane ICA nun 700 Millionen Dollar zu investieren, um ein Solarfeld mit einer Kapazität von 200 Megawatt zu errichten. In den nächsten drei bis vier Jahren sollen die Kapazitäten dann auf bis zu 2000 Megawatt ausgeweitet werden, was am Ende einem Investitionsvolumen von sechs Milliarden Dollar entspräche. Das Solarkraftwerk in Kilis, berichtet das türkische Medieum weiter, solle zu 100 Prozent aus heimisch produzierten Solarzellen entstehen. Bisher gibt es noch kein derartiges Kraftwerk in der Türkei. Mit dem ICA-Investment könnten fünf Prozent der derzeit benötigten türkischen Stromapazitäten abgedeckt werden.

Als Partner mit im Boot ist das US-Unternehmen ISET, das über gut 30 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt und mittlerweile zu den bedeutendsten Herstellern von Solar-Panel-Technologie in Amerika zählt. ISET, die bereits Solarpanels für die NASA produziert hat, konnte im Laufe der Jahre bereits 25 verschiedene Forschungsprojekte umsetzen.

Rahmenbedingungen für PV-Projekte deutlich verbessert

Ohnehin hat die Türkei ambitionierte Ziele auf diesem Gebiet: Die heute bestehenden rund sechs MWp Photovoltaik-Kapazitäten des Landes sollen auf bis zu 600 MWp im Jahr 2015 ausgebaut werden. Deshalb können interessierte Investoren aus der ganzen Welt in der Zeit vom 10. Juni 2013 bis zum 14. Juni 2013 Bewerbungen für neue Photovoltaik Projekte einreichen, um so das hochgesteckte Ziel zu verwirklichen. ?Bereits im August des vergangenen Jahres?, so berichtet die Webseite ?ecco select?, ?wurden in 27 Provinzen geeignete Flächen für PV-Anlagen ausgewiesen.?

Seit Anfang 2011 hätten sich zudem die Rahmenbedingungen für PV-Projekte in der Türkei deutlich verbessert: ?Anlagenbetreiber erhalten einen festen Basistarif von 13,3 US-Cent pro kWh. Dieser kann um bis zu 6,7 US-Cent pro kWh steigen, wenn ein bestimmter Anteil der Anlagen aus türkischer Produktion stammt (?Local Content?). Darüber hinaus garantiert der Staat die Abnahme regenerativ erzeugter Energie.? Bis 2023, so heißt es weiter, sollen in der Türkei 30 Prozent der erzeugten Energie aus regenerativen Energiequellen stammen. Die wesentlichen Kapazitäten sollen hierzu im Bereich Wind- und Solarenergie errichtet werden (in Konya soll ein neues Zentrum für Solarenergie entstehen ? mehr hier).

Mehr zum Thema:

Sorge der Europäischen Investitionsbank: Bleibt die türkische Wirtschaft trotz Syrien und Irak stabil?
Solarenergie: Türkische Regulierungsbehörde will Investitionen ankurbeln
YASED: Türkei erhält bis Ende 2012 mehr als 16 Milliarden Dollar Direktinvestitionen


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...




Für die Inhalte dieses Feeds ist alleine der jeweilige Autor/Anbieter verantwortlich. Die Inhalte stellen nicht die Meinung von RSS2Email dar.



Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.
Wenn Sie keine Emails mehr von uns erhalten wollen, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Meine Daten".

Montag, 3. September 2012

RSS2Email: Solarenergie - Google News


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Ein Akku, der Solarenergie nutzt, um Geräte aufzuladen - Telekom Presse

Solarenergie - Google News

Sonnenklasse gesucht: Gewinner stehen fest - SEK-News

Alheim-Heinebach. Die Kirchner Solar Group und das Umweltbildungszentrum Licherode haben im letzten Schuljahr erstmalig den Wettbewerb ?Sonnenklasse gesucht? durchgeführt. In einer Art ?Pilotdurchgang? waren  Schulklassen der Jahrgangsstufen 3 bis 6 in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner und Kassel Land sowie in der Stadt Kassel aufgerufen, sich mit Neugier und pfiffigen Idee auf das Thema Solarenergie einzulassen. Der Wettbewerb sollte dazu beitragen, dass sich Kinder bewusst mit Solarenergie auseinandersetzen und ihre neu erworbenen Erkenntnisse aktiv weitergeben. Den Klassen war freigestellt, ob sie mit Solarenergie experimentieren, Konzepte erarbeiten, Modelle nachbauen  und entwickeln,  oder ob sie  sich überlegen, wie die Nutzung der Solarenergie zukünftig aussehen könnte.

Nun stehen die Sieger des Wettbewerbs  fest. Von einer Fachjury bewertet , werden insgesamt acht Schulklassen aus Kassel, Bad Hersfeld, Nentershausen, Söhrewald, Alheim und Niederaula am Donnerstag, 6. September, ab 10 Uhr im Hauptsitz der Kirchner Solar Group in Alheim-Heinebach als ?Sonnenklasse 2012? ausgezeichnet.

Hauptpreise sind  fünftägige Klassenfahrten in das Umweltbildungszentrum Licherode, Tagestouren zu Solarparkstandorten der Kirchner Solar Group sowie Bausätze für Solar Mini Home Systeme. (red)


Erstellt: 03.09.2012 um 13:43 Uhr ? Rubrik: Region Termine ? Beitrag drucken


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Sonnenklassen« gefunden - nh24.de (Blog)

Alheim-Heinebach. Die Kirchner Solar Group und das Umweltbildungszentrum Licherode haben im letzten Schuljahr erstmalig den Wettbewerb ?Sonnenklasse gesucht? durchgeführt. In einer Art "Pilotdurchgang" waren  Schulklassen der Jahrgangsstufen 3 bis 6 in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner und Kassel Land sowie in der Stadt Kassel aufgerufen, sich mit Neugier und pfiffigen Idee auf das Thema Solarenergie einzulassen.

Der Wettbewerb sollte dazu beitragen, dass sich Kinder bewusst mit Solarenergie auseinandersetzen und ihre neu erworbenen Erkenntnisse aktiv weitergeben.

Den Klassen war freigestellt, ob sie mit Solarenergie experimentieren, Konzepte erarbeiten, Modelle nachbauen  und entwickeln, oder ob sie  sich überlegen, wie die Nutzung der Solarenergie zukünftig aussehen könnte.

Nun stehen die Sieger des Wettbewerbs  fest. Von einer Fachjury bewertet , werden insgesamt acht Schulklassen aus Kassel, Bad Hersfeld, Nentershausen, Söhrewald, Alheim und Niederaula am Donnerstag, dem 6. September, ab 10.00 Uhr im Hauptsitz der Kirchner Solar Group in Alheim-Heinebach als ?Sonnenklasse 2012? ausgezeichnet.

Hauptpreise sind  fünftägige Klassenfahrten in das Umweltbildungszentrum Licherode, Tagestouren zu Solarparkstandorten der Kirchner Solar Group sowie Bausätze für Solar Mini Home Systeme. (pm)

Share
Digital Agenda: Gemeinsame Nutzung von Funkfrequenzen   Ein Akku, der Solarenergie nutzt, um Geräte aufzuladen   Android ist in Europa mit 67 Prozent Marktanteil klare Nummer 1 - iOS mit 14,6 Prozent auf Platz 2   Microsoft veröffentlicht Liste von Xbox Live Spielen für Windows 8   Soundsystem Onkyo iLunar braucht keinen Sweet Spot mehr

Goal Zero wird in naher Zukunft seine mobile Stromversorgung Sherpa 50 in einer verbesserten Version herausbringen. Der Akku ist outdoorgeeignet und versorgt Notebooks und andere Elektronik mit Energie.

 

(03.09.2012, 17:15) Der Sherpa 50 ist ein leichter Akku, der sich besonders für unterwegs eignet. Er kann beispielsweise in fünf bis zehn Stunden über monokristalline Solarpanele, die mitgeliefert werden, aufgeladen werden. Des Weiteren lässt er sich in vier bis sechs Stunden über den Zigarettenanzünder im Auto und natürlich über eine normale Steckdose (zwei bis drei Stunden) aufladen.


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...


Solartagung am Umwelt-Campus: Die Kraft der Sonne nutzen - Trierischer Volksfreund

Birkenfeld. Unter dem Motto "Solarenergie bedeutet Wertschöpfung" veranstaltet das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Mittwoch, 12., und Donnerstag, 13. September, die achte Solartagung am Umwelt-Campus Birkenfeld.
Das Tagungsprogramm stellt innovative Konzepte der Photovoltaik und Solarthermie vor, also wie Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie umgewandelt wird. Als Besonderheit wird eine Tour über den Null-Emissions-Campus Birkenfeld angeboten. Firmen und Institutionen haben auch die Möglichkeit, in einem dafür vorgesehenen Foyer wissenschaftliche Poster und erfolgreiche Praxisbeispiele zu präsentieren. Interessenten sollen die Poster bis spätestens Montag, 10. September, in DIN A1-Format und in digitaler Form einsenden. red
Sendungen per Post an
IfaS, Campusallee 9926, 55768 Neubrücke, Postfach 1380 oder per E-Mail an
a.rabe@umwelt-campus.de

ganzen Artikel öffnenzum Artikel...




Für die Inhalte dieses Feeds ist alleine der jeweilige Autor/Anbieter verantwortlich. Die Inhalte stellen nicht die Meinung von RSS2Email dar.



Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.
Wenn Sie keine Emails mehr von uns erhalten wollen, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Meine Daten".

Samstag, 1. September 2012

RSS2Email: Solarenergie - Google News

Solarenergie - Google News

?Wollen aus Sonnenenergie Erdgas und Benzin erzeugen? - Kurier

Die Plastik-Solarzelle auf der Tasche ist eine Entdeckung des Instituts von Sariçiftçi. Ein weiteres Forschungsprojekt ist die bioorganische Elektronik, also Elektronik, die man auch essen kann Die Plastik-Solarzelle auf der Tasche ist eine Entdeckung des Instituts von Sariçiftçi. Ein weiteres Forschungsprojekt ist die bioorganische Elektronik, also Elektronik, die man auch essen kann

Niyazi Serdar Sariçiftçi ist türkisch-österreichischer Physiker (51) und leitet an der  Linzer Johannes-Kepler-Universität das Institut für Physikalische Chemie sowie das Institut für Organische Solarzellen.  Für seine Arbeiten erhielt der Solarzellenpionier bereits zahlreiche Auszeichnungen.   Im Juni bekam er den Wittgenstein-Preis, der mit 1,5 Millionen Euro dotiert ist.    Er hat in Istanbul das österreichische  St.-Georgs-Kolleg absolviert, daneben studierte er klassisches Piano am Musikonservatorium in Istanbul. 1980 kam er zum Studium  nach Wien. 1996 wurde er ordentlicher  Professor in Linz.

KURIER: Was bedeutet der Wittgenstein Preis für Sie?
Niyazi Serdar Sariçiftçi: Es ist der höchstdotierte und wahrscheinlich renommierteste Wissenschaftspreis in Österreich. Dass die  Kommission mich ausgewählt hat, ist sicherlich ein großes Kompliment, aber es ist eine Auszeichnung für unsere Forschungsrichtung, was noch wichtiger ist. Unsere Arbeitsrichtung war offensichtlich eine gute Wahl.  Die 1,5 Millionen Euro, die wir über  einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten, werden wir  in diese Forschungsrichtung investieren.
 
Was machen Sie genau?
Es geht um erneuerbare Energien, speziell um die Solarenergie. Die meisten Häuser haben eine Solar-Wasserheizung am Dach. Langsam breitet sich die Fotovoltaik aus,  mit der man aus Sonnenenergie Strom erzeugen kann. Hier haben wir die  wichtige Entdeckung gemacht, dass Kunststoff-Solarzellen auch möglich sind. Warum ist  das so wichtig?   Weil Silizium teuer ist.    Wer sich eine Fotovoltaikanlage  für das Dach kauft, muss schon Tausende Euros in die Hand nehmen. Wenn wir diesen Preis um 90 Prozent reduzieren, wird das sicherlich einen großen Schub auslösen. Schauen Sie sich diese Tasche (großes Bild) an. Sie hat auf der Vorderseite eine Solarzelle aus Plastik und ist unsere Entdeckung.  Sie ist biegsam und leicht. Mit der gewonnenen Energie kann man zum Beispiel sein Handy laden. Das Wichtigste an dieser Solarzelle gegenüber einer herkömmlichen ist, dass sie nicht bricht.

Die Tasche ist bereits im Handel, man kann sie erwerben. Gibt es die Plastikzellen für die Dächer auch schon?
Nein. Ich weiß, die großen Firmen wie Mitsubishi oder Sumitomo sind bereits eingestiegen. Ich erwarte, dass wir die Plastikzellen  in den nächsten Jahren weltweit angeboten  bekommen werden. Das liegt nicht in meinem Einflussbereich, das ist die Sache der Wirtschaft. Hier bin ich genauso neugierig wie Sie.

Sie forschen hier ja weiter.
Die nächste Stufe ist nicht, aus Solarenergie Strom zu erzeugen, sondern wir wollen Erdgas und Benzin. Echte chemische Energie aus Solarenergie.

Wie funktioniert das?
Diese Idee ist  leider nicht einmal patentierbar. Es geht um grüne Pflanzen, die  3,4 Milliarden Jahre alt sind. Die  Pflanzen nehmen , Wasser und Sonnenenergie auf und produzieren Kohlenwasserstoffe.  Das ist die Fotosynthese.
 Die Pflanzen zeigen uns in wunderbarer Weise, wie das funktioniert.  Wir machen das nicht  eins zu eins nach.  Wir wären schon zufrieden, wenn wir ein ganz einfaches Benzin, ein Oktan oder Dodekan  oder Methan herstellen können.
Es kommt  rein, Wasser und  Licht. Es kommt zu einer künstlichen Foto-Synthese,   daraus entstehen Kohlenwasserstoffe. Das sind künstliche Brennstoffe.

Mit diesem Benzin kann ich mein Auto antreiben?
Das Benzin, mit dem Sie jetzt fahren, ist  ja auch nichts anderes als aus alten Pflanzen. Im Prinzip ist das Benzin, mit dem wir heute fahren, nichts anderes als die Solarenergie, die es vor Millionen von Jahren gab.

Ihr Modell funktioniert  ganz anders als die Elektroautos, die nun angeboten werden?
Nein, das ist kein Widerspruch.  Elektroautos sind für kurze Distanzen und für den innerstädtischen Verkehr durchaus in Ordnung. Wenn wir uns  den weltweiten Benzin- und Erdgasverbrauch anschauen, ist es unmöglich, alles  von heute auf morgen  auf  Strom umzustellen.   Es ist auch schwierig, den Strom zu transportieren. Wenn Sie heute 40 Liter Benzin tanken, ist das das Äquivalent von 3000-Kilogramm-Batterien.
Wir transportieren heute das Gas aus Sibirien   und das Erdöl von den Golfstaaten zu uns. Warum können wir nicht mit der Wind- und Sonnenenergie unser Gas und Benzin selbst erzeugen?

Würden Autos, die damit betrieben werden, auch Abgase erzeugen?
Bei diesen Brennstoffen wird  das   zum Brennstoff recycelt. Wenn  er verbrannt wird, setzt er genauso viel  frei   wie zu seiner Entstehung aufgenommen wurde. Diese  Brennstoffe sind -neutral.  Mit einem Schlag trifft man zwei Fliegen. Die Problematik, dass   immer mehr  freigesetzt wird, ist hier nicht gegeben.  Das ist eine nachhaltige Lösung.

Wann  werden wir mit einem derartigen Auto fahren können?
Es gibt eine Firma  namens Solar Fuel, die  aus  Windenergie Erdgas erzeugt.  Audi will Autos mit diesen Brennstoffen fahren. Die Dinge sind schon im Gange, das ist keine Utopie für 50 Jahre.  Für die pfanzliche Version, dass Sie aus dem Solarpanel abends Benzin herunterlassen, brauchen wir ein paar Tage. Es dauert  also  ein bisserl länger.
 Aber wir sind hier ja nicht alleine.  Es gibt hier eine ganze Community in diesem  wissenschaftlichen Bereich. Diese Idee,  in einen Recyclingzyklus mithilfe von erneuerbaren Energien einzuführen,  ist sozusagen der heilige Gral.  

Wenn das funktionieren sollte, hätten wir mit der Solarenergie alle Probleme gelöst.
 Die Solarenergie ist heute schon die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Die Erdölvorkommen  sind nichts anderes als vergammelte Fotosynthese-Produkte, also chemisch gespeicherte  Solarenergie.   Auch Windenergie ist solarinduzierte Konvektion.

Was unterscheidet Sie von anderen Forschern? Was machen Sie besser als andere?
Es gibt  hier sicherlich keine persönlichen Einzelmerkmale als  Begabung. Andere Mütter haben auch clevere Söhne und Töchter. Ich bin hier nicht gescheiter als die anderen Kolleginnen und Kollegen.   Im Endeffekt kommt es darauf an, dass man die nötige Stetigkeit und Härte mitbringt.   In den 1970er-Jahren gab es wegen des Erdölschocks einen Boom in der Solarforschung. Als die Erdölpreise wieder sanken, ist die Forschung wieder eingeschlafen. Ich nehme für mich in Anspruch, dass wir seit mehr als 20 Jahren konsequent im Solarbereich gearbeitet haben, obwohl alle gesagt haben, das wird nichts.    

Sie hatten im vergangenen Jahr das Angebot, ins Ausland zu wechseln. Sie haben sich entschieden, hier in Linz zu bleiben. Warum?
In der Wissenschaft ist es so ähnlich wie im Fußball. Wenn ein Spieler gut ist, wollen ihn viele Mannschaften haben.  Im Fußball geht es stark um das persönliche Einkommen, in der Wissenschaft leider nicht.  Ein Professor in Österreich bekommt ungefähr dasselbe wie einer in Bayern oder Holland. Aber das Wichtige ist die Ausstattung, das Equipment.  Sie können nicht einen weltberühmten Chirurgen holen und ihm für die Operation ein Kochmesser in die Hand geben.  Bei uns in den technischen Wissenschaften muss man die Geräte immer wieder auf den heutigen Standard bringen. Die Technik ändert sich schnell und kostet  Geld. Diese Mittel müssen zur Verfügung gestellt werden.

Sind die Rahmenbedingungen ausreichend?
Das Ministerium, das Land und  die Stadt haben ein Investitionspaket geschnürt, mit dem ich zufrieden bin und ich habe deshalb das andere Angebot abgelehnt. Mit dem Wittgen- stein-Preis  sind wir auch sehr gut dotiert. Ich persönlich kann mich nicht beklagen. In Österreich ist leider allgemein eine Aushungerung der Universitäten zu beobachten. Die Hochschul-Landschaft wird zunehmend zu einer Fachhochschul-Landschaft.
  Für schmale Bereiche wird eine Fachhochschule errichtet, weil die Industrie das so will. Oft auf Kosten der Forschung an den  Universitäten.  Fachhochschulen sind wichtig, man sollte sie aber nicht auf Kosten der Universität hochfahren und die Universitäten runterfahren.  Das ist schlecht, denn Österreich hat wirklich eine Tradition in Forschung und Entwicklung.   Es gehört zu den Ländern mit hochgepriesenen Wissenschaftlern und Nobelpreisträgern. Diese Tradition verpflichtet. Ich habe das Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle auch gesagt.   
 Ich kenne Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate oder Singapur oder mein Ursprungsland Türkei, die sehr, sehr viel Geld in die Forschung investieren, die aber nicht die Tradition haben. Es dauert Generationen, bis die Universitäten aufgebaut sind. Mit Geld alleine bekommt man keine wissenschaftliche Tradition.
Viele junge österreichische Wissenschaftler und Forscher sind mit den vorhandenen Mitteln nicht zufrieden und wandern deshalb ins Ausland ab. Wir verlieren die Spitzenleute. Es darf nicht sein, dass die Universitäten auf Mittelmäßigkeit heruntergeschraubt werden.   Wir sollten Universitäten haben, die zu Höchstleistungen fähig sind, damit andere Länder ihre besten Köpfe  zu uns  zum Studieren schicken.

Sie haben klassisches Piano am Musikkonservatorium in Istanbul gelernt und sind nun in der Physik und Chemie gelandet.  
Es war ziemlich abenteuerlich. Ich bin im September 1980 nach Wien gekommen, um Musik zu studieren. Ich bin aber bei der Aufnahmsprüfung in der Musikakademie durchgefallen. Ich war damals sehr enttäuscht. Ich war aber auch immer sehr gut in den Naturwissenschaften und habe mich sehr leichtgetan. Also habe ich Physik studiert.  

Spielen Sie heute noch?
Ja, aber unter dem Niveau, das ich bereits erreicht hatte. Das ist nur für mich selbst. Musik ist nach wie vor eine der wichtigsten Komponenten in meinem Leben. Ich würde sogar weitergehen und sagen, nicht nur die Musik, sondern die  Kunst im Allgemeinen ist wichtig für mich. Ein Buch von Umberto Eco kann einen genauso mit Freude erfüllen wie auch das Betreten eines schönen Saales in der Hofburg. Kunst ist ein wichtiges Instrument, damit die Menschen Freude empfinden. Ein Leben ohne Kunst bedeutet weniger Freude am Leben. Die Natur ist ja auch ein Kunstwerk. Eines der schönsten Kunstwerke ist zum Beispiel ein Schmetterling. Viele, viele  Wissenschafter, die ich kenne, Nobelpreisträger,  sind auch Musiker. Sie sind in vielerlei Hinsicht  auch Künstler.  Irgendwo verschmilzt das Ganze.

Sie sind  in der Türkei geboren und aufgewachsen.    Sie leben nun in Österreich. Sie haben  beide Welten erlebt. Wie sehen Sie die Diskussion um den EU-Beitritt der Türkei?
 Die Frage des Beitritts ist ein vielschichtiges Problem. Wirtschaftlich sollte  die Türkei ein EU-Mitglied sein.  Denn die türkische Wirtschaft wächst mit chinesischen Raten zwischen acht und zehn Prozent. Von der demografischen Seite her sollte die Türkei ebenfalls EU-Mitglied sein. Eine alternde und vergreisende EU hat wenig Zukunft. Die Türkei  verfügt über eine junge, gut ausgebildete Bevölkerung.
Allein schon aus diesen beiden Gründen sollten die Türkei und die EU verschmelzen.  Die Gegenargumente  sind eher emotionaler Natur.  Es gibt viele konservative Politiker, die sagen die EU ist eine christliche Union.   Deshalb gehöre die Türkei nicht dazu. Ich halte diese Argumentation  für gefährlich, denn  in Europa leben fast 30 Millionen Muslime.  Wenn man die EU über Religion definiert, kommt man auf eine sehr rutschige Ebene. Religionskriege liegen nicht so weit zurück.
Die schwierige Frage ist die politische.  Ist die Türkei überhaupt imstande, ihre Souveränität an die EU abzugeben? Man sieht es derzeit am Syrien-Konflikt. Die Türkei kann sich gar nicht zurücklehnen,  weil so viele Syrer in die Türkei flüchten. Die Türkei muss sich deshalb mit diesem Problem befassen. Sie kann gar nicht anders. Es ist sehr schwer für die Türkei, ihre Souveränität an Brüssel abzugeben. Auch wenn sie sehr europaorientiert wäre. Sie hat Nachbarn wie Syrien, den Iran, den Irak, Georgien.
 Die Türkei muss eine eigene Außenpolitik betreiben. Genau das ist das größte Problem für den EU-Beitritt. Es wäre für die Türkei nicht gut, die Souveränität, ihre Entscheidungen in der Außenpolitik, ihre Regionalpolitik, ihre Kriegsentscheidungen  an  Brüssel abzutreten. Das wird die Türkei nicht machen können.

Die Türkei wäre mit ihren bald 100 Millionen Einwohnern das stärkste Land in der EU. Das würde zu massiven Machtverschiebungen innerhalb  der EU führen. Derzeit wird Europa  von der Achse Berlin/Paris beherrscht.
 Ein hoher polnischer Beamter hat mir kürzlich gesagt, dass ein EU-Beitritt der Türkei gesund  für die EU wäre, denn dann könnten zum Beispiel Polen und die Türkei ein Gegengewicht zu Frankreich und Deutschland bilden. Denn die derzeitige Situation schmeckt den Polen nicht.

Ihr Standpunkt ist eindeutig pro EU-Beitritt der Türkei?
In mittlerer Zukunft, das ist in zehn Jahren plus, wird die EU ohne die Wirtschaftskraft und ohne die Bevölkerungsstärke der Türkei massive Probleme haben.  Die Probleme haben schon begonnen.  Südeuropäische  Länder sind nicht  mehr imstande, wirtschaftlich aufrecht zu gehen.  Es gibt kein anderes Land als die Türkei, das die EU sowohl von der Wirtschaftskraft als auch von den  Arbeitskräften her schultern könnte. Der Beitritt wird kommen.

Ich darf zur Integrationsfrage kommen. Es gibt Zuwanderer wie Sie oder Attila Dogudan, die sehr erfolgreich sind. Andere haben  Probleme sich zu integrieren.
Ich habe hier drei Antworten, die lauten: Bildung, Bildung, Bildung.  Wenn wir die Kinder und Kindeskinder jener Zuwanderer,  die wir damals als Arbeitskräfte geholt haben, rechtzeitig zu einer höheren Ausbildung verholfen hätten, hätten wir nicht einmal einen Bruchteil jener Probleme, die wir heute haben.  

Wie ist es Ihnen selbst ergangen, als Sie nach Österreich gekommen sind?
Ich war ja sehr gut ausgebildet. Sprachprobleme hat es nicht gegeben, weil ich in Istanbul das  St.-Georgs-Kolleg  besucht habe. Es ist eine österreichische Eliteschule. In Istanbul gibt es sehr viele ausländische Schulen, die hunderte Jahre alt sind.  Sie stammen aus imperialen Zeiten.
Einem gut Ausgebildeten wird die Integration nicht schwerfallen.  Leider Gottes wurden hier jahrzehntelang viele Schüler aufgrund schlechter Sprachkenntnisse in die Sonderschulen geschickt.  Aber die Kinder, die hier geboren werden, sind österreichische  Kinder. Man kann sie nicht auf den Mond schießen. Denn in der Türkei sind sie auch nicht mehr zu Hause. Wir müssen sie als unsere Kinder annehmen  und behandeln. Das hat leider zwei Generationen lang gefehlt. Die Drop-out-Raten sind enorm. Fast die Hälfte in den Pflichtschulen  sind Zuwandererkinder. Jene, die ins Gymnasium oder an die Universität kommen, sind ganz, ganz wenige.  Daran sieht man, worin  das Problem liegt.

In der Türkei ist die AKP von Ministerpräsident  Recep Tayyip Erdogan  schon seit mehr als zehn Jahren an der Macht.  Was halten Sie  von der Partei?
Die Türkei    weist seit zehn, zwölf Jahren eine gewisse Stabilität auf.  Diese Stabilität ist Gold wert, unabhängig davon, wer an der Regierung ist.  Wenn man sich anschaut, was in den vergangenen Monaten in der Region alles passiert ist, ist diese Stabilität der Türkei ein großes Geschenk. Ob man  mit Erdogan einverstanden ist, ist  Sache jedes Einzelnen.
Ich bin ein tiefroter Sozialist und großer Anhänger von Karl Marx. Ich persönlich tue mich schwer mit religionsbasierten Parteien wie der AKP, der islamischen Bruderschaft in Ägypten oder auch der CDU und CSU.
  Ich habe ein Problem damit, wenn Politik und Religion vermischt werden.  Es gefällt mir nicht, wenn zum Beispiel die Republikaner die USA als das von Gott auserwählte Land   bezeichnen oder wenn George W. Bush Privataudienzen bei Gott hat und dann seine Befehle im Irak ausführt. Wenn ich die AKP in der Türkei beobachte, dann sehe ich religiöse Entartungen wie bei George W. Bush nicht. Jeder Mensch soll seinen persönlichen Glauben haben. Solange dadurch niemand gefährdet ist oder unter Druck gesetzt wird, ist das in Ordnung.
Wir haben in der Geschichte gesehen, wohin es führt, wenn nach religiösen Vorschriften regiert wird. Aber auch die Sowjetunion  hat umgekehrt den Marxismus zu einer Religion gemacht. Er ist ebenfalls  gescheitert.       

Die Thesen von Karl Marx halten Sie nach wie vor für richtig?
Absolut. Seine Theorie des  Mehrwerts wird in den Wirtschaftswissenschaften nach wie vor gelehrt. Ohne leider auch nur einmal das Wort Marx zu erwähnen. Das ist so absurd und unfair,  wie wenn man in der Physik die Relativitätstheorie unterrichtet ohne Albert Einstein zu erwähnen. Die marxistische Analyse der Kapitalwirtschaft  ist heute  noch gültig, die marxistische Analyse von Finanzwirtschaft von Rudolf Hilferding ist heute sehr aktuell.   Die politischen Umsetzungen   der marxistischen Ideale  sind schlecht ausgegangen.  Die Sowjetunion war eine Repression ohnegleichen.  Aber das macht einen Philosophen  und Wissenschaftler nicht geringer.  Seine Analyse ist heute gültiger als damals.   

Was ist  Ihr nächstes größeres Projekt?
Ich habe in meinem Leben immer das Abenteuerliche gesucht. Benzin aus der Sonnenenergie zu gewinnen ist so ein Projekt, das uns noch länger beschäftigen wird.  Aber daneben haben wir andere Projekte wie die bioorganische Elektronik, also eine Elektronik,  die biokompatibel ist.  Wir haben hier am Institut Transistoren hergestellt, die man nach der Verwendung ohne Weiteres essen kann.   Darauf bin ich auch sehr stolz.


ganzen Artikel öffnenzum Artikel...




Für die Inhalte dieses Feeds ist alleine der jeweilige Autor/Anbieter verantwortlich. Die Inhalte stellen nicht die Meinung von RSS2Email dar.



Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.
Wenn Sie keine Emails mehr von uns erhalten wollen, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Meine Daten".