Samstag, 5. Januar 2013

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Solarenergie - Google News

Rekord bei Ausbau der Solarenergie treibt Strompreis weiter - Derwesten.de

Berlin  Eigentlich wollte die Regierung den Zubau neuer Anlagen für Sonnenergie bremsen. Doch der mit den Ländern ausgehandelte Deckel greift nicht: Dank Billigangeboten aus China boomt der Markt weiter und wuchs 2012 um 7630 Megawatt - ein neuer Rekord, der sich auf die allgmeinen Stromkosten umschlägt..

Eigentlich wollte Bundesumweltminister Peter Altmaier den rasanten Zubau neuer Solaranlagen ausbremsen. Denn ein zu hohes Tempo treibt die Förderkosten der Verbraucher, die dies über ihre Stromrechnung bezahlen müssen. Eines der bisher wenigen greifbaren Ergebnisse seiner seit Mai währenden Amtszeit: die Einigung des CDU-Bundesumweltministers Ende Juni mit den Ländern darauf, dass bei einer installierten Leistung von 52.000 Megawatt Schluss sein soll mit der Förderung von Solaranlagen. Doch auch der Solardeckel konnte nicht verhindern, dass 2012 schon wieder ein Rekordjahr war.

Die nackten Zahlen: 2010 wurden Anlagen mit rund 7000 Megawatt installiert, 2011 waren es 7500 Megawatt und 2012 nun 7630 Megawatt. Zwar geht der neuerliche Rekord auch auf das Konto eines monatelangen Gezerres von Amtsvorgänger Norbert Röttgen (CDU) mit den Ländern. Aus Sorge vor drastischen Kürzungen wurde dadurch im Frühjahr den Zubau neuer Anlagen beflügelt. Der anvisierte Korridor von 2500 bis 3500 Megawatt pro Jahr wurde letztlich um mehr als Doppelte übertroffen.

Kompromiss zu Lasten Dritter

Energieexperte Holger Krawinkel von der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte schon Ende Juni den Kompromiss von Bund und Ländern als "Kompromiss zulasten Dritter" bezeichnete. Er fürchtete, dass die Abmilderung der ursprünglich geplanten - vom Bundesrat aber gestoppten - Kürzungen zu einem massiven Zubau führen würde.

Sieht er sich nun bestätigt? "Tja, auf uns Verbraucherschützer hört die Politik ja selten", sagt er. Allein in den letzten drei Jahren seien nun rund 22000 Megawatt an neuer Solarleistung installiert worden. "Damit wird die schwarz-gelbe Bundesregierung als die erfolgreichste Solarregierung in die Geschichte eingehen, aber zugleich auch als diejenige mit den höchsten Strompreissteigerungen."

Allerdings ist das Problem zu komplex, um Union und FDP allein dafür verantwortlich zu machen, gerade auch die von SPD und Grünen regierten Länder hatten drastischere Schritte - etwa einen jährlichen Deckel für die Förderung - abgelehnt. Die Grünen hatten Altmaiers Vorgänger Röttgen wegen seiner Kürzungen schon als Totengräber der Solarindustrie bezeichnet. In seiner Amtszeit wurden dennoch so viele neue Anlagen installiert wie unter keinem Umweltminister zuvor.

Ruinöser Preiswettkampf der Konkurrenz aus China

Dass dennoch mehrere große Solarunternehmen in die Insolvenz schlitterten, liegt schlicht am ruinösen Preiswettkampf der Konkurrenz aus China - und an fehlenden anderen großen Absatzmärkten. Zugleich ist das Kostensenkungspotenzial bei der Solarenergie enorm, noch vor wenigen Jahren wurden über 40 Cent Vergütung je Kilowattstunde für eine Dachanlage gezahlt. Nun sind es nur noch rund 17 Cent - und noch immer ist das höchst lukrativ. Es ist sicher ein Signal, wenn US-Investorenlegende Warren Buffett nun für rund 1,9 Milliarden Euro das weltgrößte Solarprojekt in Kalifornien übernimmt. Sein Riecher für die richtige Investition ist schließlich legendär.

Die deutsche Branche braucht dringend neue Absatzmärkte, damit die Überkapazitäten abgebaut werden können, denn der deutsche Boom neigt sich wegen des 52 000-Megawatt-Deckels dem Ende zu. Erreicht sind jetzt schon 32 400 Megawatt. Zum Vergleich: Die neun noch laufenden Atomkraftwerke haben eine Leistung von rund 12 600 Megawatt. Sie erzeugen aber mehr als drei Mal so viel Strom wie die inzwischen 1,3 Millionen Solaranlagen, weil die Sonne halt nicht immer scheint. Zugleich hat der Solarstrom merklich die Einkaufspreise für Strom gesenkt - aber es fehlen Speicheroptionen für überschüssigen Strom.

2015 wahrscheinlich Ende mit der Solarförderung

Bleibt das jetzige Tempo bestehen, dürfte schon Ende 2015 Schluss sein mit der Solarförderung. Je näher die Grenze von 52 000 Megawatt rückt, desto stärker dürfte sich das Tempo beschleunigen, da alle sich noch die auf 20 Jahre garantierte Förderung sichern wollen. In Deutschland hat die Solarenergie die Unterstützung der Bürger für die Energiewende gestärkt, weil viele Nutznießer sind. Allerdings zahlen gerade Mieter bisher die Vergütungen mit, ohne direkt davon zu profitieren. Wenn zudem immer mehr Bürger wegen steigender Preise den Sonnenstrom zum Eigenverbrauch nutzen, scheiden sie als Mitzahler der Ökostrom-Umlage aus. So droht, dass sich die Lasten auf weniger Schultern verteilen. Das kann die Stromkosten weiter belasten.

Verbraucherschützer Krawinkel betont, dass beim Solarbereich kaum noch etwas zu ändern sei. Als positiv an Altmaiers Kompromiss lobt er, dass es jeden Monat bei zu hohem Ausbautempo automatisch weitere Förderkürzungen gibt. "Es wird in den nächsten Jahren nicht sehr viel teurer", schätzt er. 2013 werden wohl rund zehn Milliarden Euro nur an Vergütungen für Solarstrom verteilt. Das größte Kostenrisiko wird künftig von der Windkraft auf See ausgehen - denn hier werden höhere Anfangsvergütungen als bei der Solarenergie gezahlt, bei einem weit höheren Stromertrag und entsprechend hohen Ausschüttungen. "Daher muss dringend bei der Offshore-Windenergie das Tempo rausgenommen werden, sonst droht hier genau das gleiche", betont Krawinkel. (dpa)


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Freitag, 4. Januar 2013

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Solarenergie - Google News

Kunst und Solarenergie gehen Hand in Hand - Hellweger Anzeiger

Symposium des Künstlervereins ist zwischen dem 8. und 14. Juli geplant

himmelmannparklampen
Der Kunstverein hat bereits Ideen, wie sich Kunst und erneuerbare Energien verbinden lassen: Im Himmelmannpark könnten Laternen stehen, die sich selbst mit Energie versorgen.Skizze: Trautner
FröndenbergKunst und erneuerbare Energien gehen in Fröndenberg bald Hand in Hand. Der örtliche Kunstverein plant zwischen dem 8. und dem 14. Juli ein Symposium mit internationalen Gästen, um mehr über Solarenergie, Windkraft und Co. zu erfahren.

Mit im Boot sind bisher Künstlerinnen und Künstler aus dem ?Art House Collective? aus St. Helier, der Hauptstadt der Kanalinsel Jersey. Sie werden für die Zeit des Symposiums im Radhotel, dem ehemaligen Bahnhof, wohnen. Passend zum Thema werden die Künstler ihre Autos stehen lassen und mit von der Awo entliehenen E-Bikes zu den Veranstaltungen oder in die Stadt fahren.

Ziel des Symposiums ist es, viel über neue Entwicklungen bei den erneuerbaren Energien zu lernen, künstlerisch umsetzen oder in Kunst zu integrieren. Erste Ideen sind bereits entstanden, zum Beispiel sich selbst versorgende Laternen im Himmelmannpark.


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Pionieranlage der Solarenergie geht in Rente - Liechtensteiner Vaterland

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Warren Buffett investiert in Solarenergie - DiePresse.com

Los angeles/Es/Ag. Es ist bereits die dritte größere Anschaffung, die US-Investorenlegende Warren Buffett innerhalb von 13 Monaten in der Solarbranche tätigt: Für 2,5Mrd. Dollar (zwei Mrd. Euro) kauft Buffetts Stromversorger MidAmerican Energy Holdings, Teil seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway, das kalifornische Fotovoltaikprojekt Antelope Valley des US-Unternehmens Sun Power.

MidAmerican und Sunpower ließen verlauten, dass mit dem Deal das ?weltgrößte fotovoltaische Entwicklungsprojekt? entstehe. Buffetts MidAmerican ist einer der größten Geldgeber für erneuerbare Energien. Der 82-jährige Investor ist dafür bekannt, antizyklisch zu investieren, allerdings nur in Branchen, deren Geschäftsmodelle er versteht. In Zeiten nachlassenden Investorenvertrauens setzt er auf die kalifornische Solarbranche, die, wie auch die europäischen Kollegen, unter Überkapazitäten und Billigangeboten aus Asien leidet.

Doch Buffett weiß, was er tut. Denn im Gegensatz zur Herstellung von Sonnenkollektoren ist mit der Erzeugung von Ökostrom gutes Geld zu machen. Mit dem Zukauf des Antelope-Valley-Projekts sichert sich Buffett einen Anteil an einem der wichtigsten Kollektorenproduzenten der USA. Zugleich immunisiert er diesen gegen den derzeit in der Branche herrschenden Preiskampf und das daraus folgende ?Massensterben?, indem er seinen hauseigenen Stromversorger zu dessen verlässlichen Abnehmer macht.

Kalifornien ist ein gutes Pflaster für erneuerbare Energien. Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat in seiner Amtszeit dafür gesorgt, dass alternative Energieerzeugung großzügig subventioniert wird. Zudem sind kalifornische Stromerzeuger seit 2010 gesetzlich dazu verpflichtet, 20 Prozent Ökostrom zu produzieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.01.2013)


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US-Milliardär investiert in Solarenergie - Merkur Online

San Jose - Ein Milliardengeschäft von US-Investor Warren Buffett in der amerikanischen Energiebranche gibt der kriselnden Solarwirtschaft Auftrieb.

© dpa

Warren Buffet hat eine milliardenschwere Investition ins Solarenergie-Geschäft getätigt

Die von Buffett kontrollierte Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway kaufte über ihren Energieversorger Midamerican der US-Firma Sunpower ein Solarprojekt im Kalifornien ab, wie die Unternehmen am späten Mittwoch in San Jose mitteilten. Der Kaufpreis beträgt bis zu 2,5 Milliarden Dollar (rund 1,9 Milliarden Euro).

Es gehe um das weltweit größte Entwicklungsprojekt der Solarbranche, erklärten die Firmen. Der Bau der beiden dafür geplanten Anlagen soll in diesem Quartal beginnen und bis Ende 2015 abgeschlossen sein.

Milliardär Buffett ist bekannt für seine Investitionen in Branchen, die andere Anleger scheuen. Der Kauf des Projekts von Sunpower ist nicht sein erstes Geschäft in der darbenden Solarbranche, die unter Überkapazitäten und Preisverfall leidet.

Bereits Ende 2011 hatte Buffett über die Midamercian ein Projekt der US-Firma First Solar in Kalifornien gekauft, dem größten Solarmarkt in den Vereinigten Staaten. Das neue Geschäft könnte das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit der Solarbranche stärken.

Die Aktienkurse deutscher Solarfirmen sprangen am Donnerstag kräftig nach oben. Solarworld gewannen am Vormittag ein Zehntel auf 1,20 Euro. SMA Solar legten neun Prozent auf 20,36 Euro zu.

dapd

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Rekordjahr 2012: Deutschland erzeugt Solarstrom für 8 Millionen Haushalte - oekonews.at

Bild: © Schott Solar

Bild: © Schott Solar

3.1.2013
Bürger produzieren 2012 mit 1,3 Mio. Photovoltaik-Anlagen in Deutschland 28 Milliarden Kilowattstunden Strom / Zuwachs gegenüber Vorjahr um 45 Prozent / Trend 2013: Stromspeicher

erlin, den 1. Januar 2013 ? Deutschland setzt weiterhin Maßstäbe bei der Solarstrom-Erzeugung und treibt damit die Energiewende voran: Die rund 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland deckten 2012 nach Informationen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) rechnerisch den Jahresstrom-verbrauch von acht Millionen Haushalten ? ein Plus gegenüber dem Vorjahr von etwa 45 Prozent.

?Deutschland erntet jetzt die Früchte seiner Anstrengungen bei der Solartechnik. Ihr Anteil an der Stromversorgung hat sich in nur drei Jahren vervierfacht. Gleichzeitig hat sich der Preis neuer Solarstromanlagen halbiert,? erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

Für 2013 sieht der Branchenverband neue Trends auf die Solartechnik zukommen: ?Wir erwarten den verstärkten Einsatz von Batteriespeichern und modernen Energiemanagementsystemen. Solarstrom selbst zu erzeugen und selbst zu nutzen wird immer attraktiver. Der absolute Trend 2013 ist der eigene Stromspeicher, mit dem sich Solarenergie zeitversetzt nutzen und die Abhängigkeit vom Stromversorger weiter reduzieren lässt. Erfreulicher Nebeneffekt für die Energiewende: Dadurch ist weniger Netzausbau erforderlich?, so Körnig.

Strom kann in Deutschland inzwischen deutlich günstiger aus der eigenen Solarstromanlage erzeugt, als vom Stromversorger bezogen werden. Mit inzwischen erreichten Erzeugungskosten von nur noch 15-18 Cent je Kilowattstunde wird der Eigenverbrauch von Solarstrom vom eigenen Dach für immer mehr Privathaushalte und Gewerbebetriebe auch wirtschaftlich attraktiv. Zum Vergleich: Die Stromtarife für Bürger liegen inzwischen bei rund 25 Cent je Kilowattstunde und dürften weiter steigen.

Der BSW-Solar e.V. sieht einen weiteren erfreulichen Trend: Vielen Bürgern geht die Energiewende zu langsam. Sie nehmen diese mit der Installation einer Solaranlage bzw. über eine Beteiligung an einer Energiegenossenschaft oder Solarfonds kurzerhand selbst in die Hand. Auch bei Stadtwerken registriert der Verband ein gesteigertes Interesse an der Solarenergie.

Die Photovoltaik deckt in Deutschland derzeit rund fünf Prozent des Strombedarfs. Bis 2020 strebt der BSW-Solar einen Ausbau des Solaranteils am Strom-Mix auf mindestens 10 Prozent, bis 2030 auf mindestens 20 Prozent an.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

Artikel teilen: GastautorIn: David Wedepohl für oekonews.
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Donnerstag, 3. Januar 2013

RSS2Email: Solarenergie - Google News

Solarenergie - Google News

Milliarden-Deal: Warren Buffett setzt auf Solarenergie - DiePresse.com

US-Investorenlegende Warren Buffett steckt 2,5 Milliarden Dollar in das US-Solarunternehmen SunPower. Konkret wurde die Solar-Firma an den Stromversorger MidAmerican Energy Holdings, der zur Buffett-Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway zählt, verkauft. SunPower teilte am Mittwoch mit, es habe sich von seinem 579-Megawatt Antelope Valley Solarprojekt in Kalifornien getrennt. SunPower und MidAmerican bezeichneten das Vorhaben als weltgrößtes photovoltaisches Entwicklungsprojekt. Mit dem Aufbau der beiden dazugehörigen Anlagen soll noch in diesem Quartal begonnen werden.

MidAmerican ist einer der bedeutendsten US-Geldgeber für erneuerbare Energie und ist auch an Wind- und Geothermieprojekten beteiligt.

Buffett ist dafür bekannt, zu investieren, wenn sich alle anderen Investoren abwenden. Für die Solar-Branche trifft das momentan zu. Denn die Solarzellen-Industrie hat weltweit riesiege Überkapazitäten aufgebaut. In einer Pleite- und Übernahmewelle könnten bis zu 180 Unternehmen vom Markt verschwinden, schrieb "Die Presse" im Oktober 2012 unter dem Titel "Sonnenfinsternis in der Solarbranche". Ein zur "Zukunftsbranche" hochgejubelter Sektor sei global in ein Krisenloch gefallen.

Buffett sieht das offenbar anders. Und es ist nicht seine erste Öko-Investition, wie "Spiegel Online" schreibt. Im Dezember 2011 kaufte er dem US-Konzern First Solar um zwei Milliarden Dollar ein Projekt in Kalifornien ab. Kalifornien ist dem Bericht zufolge der größte Solar-Markt in den USA. Für die kriselnde Industrie könnte Buffetts Investment jedenfalls Hoffnung signalisieren.

(APA/Reuters)


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Boom der Solarenergie in Deutschland hält an - T-Online

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02.01.2013, 07:22 Uhr | AFP, t-online.de

Der Solarstrom boomt hierzulande weiter: Die rund 1,3 Millionen Sonnenstromanlagen deckten 2012 rechnerisch den Jahresstromverbrauch von acht Millionen Haushalten und damit von so vielen wie nie zuvor, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mitteilte. Darüber hinaus zeichnete sich einem Zeitungsbericht zufolge auch ein neuer Rekord beim Zubau von neuen Solaranlagen ab.

Solar-Anteil in drei Jahren vervierfacht

Bei der Nutzung der Solarenergie ist nach BSW-Angaben im vergangenen Jahr ein Plus von etwa 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr - und damit ein neuer Rekord - erreicht worden. "Deutschland erntet jetzt die Früchte seiner Anstrengungen bei der Solartechnik", erklärte der Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Ihr Anteil an der Stromversorgung habe sich in drei Jahren vervierfacht. Gleichzeitig habe sich der Preis neuer Solarstromanlagen halbiert.

Rekord an Solar-Neuinstallationen

Allein von Januar bis November wurden in Deutschland neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 7300 Megawatt (MW) an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Daten der Bundesnetzagentur berichtete. So viele neue Anlagen seien innerhalb von elf Monaten noch nie installiert worden. Im vorangegangenen Rekordjahr 2011 waren insgesamt 7500 Megawatt installiert worden.

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Schon die bisherigen Daten belegen, dass die Zielvorgaben der Bundesregierung zum Ausbau von jährlich bis zu 3500 Megawatt das dritte Jahr in Folge übertroffen werden - und das um jeweils mehr als das Doppelte, wie die "FAZ" berichtete. Ende November waren demnach Solarmodule mit einer maximalen Leistung von 32.059 Megawatt in Deutschland angeschlossen.

Solarboom ist Schuld an gestiegenen Strompreisen

Der massive Ausbau der Solarstromerzeugung ist auch ein Grund für die zum Jahresanfang stark gestiegenen Strompreise, denn die Förderung wird durch eine Umlage von allen Stromkunden gezahlt. Neben der Ökostrom-Umlage steigen aber auch andere Komponenten auf der Stromrechnung von Millionen Haushalten. Die Photovoltaik deckt dem BSW zufolge in Deutschland derzeit rund fünf Prozent des Strombedarfs.

Nachtspeicherheizungen
Energiewende mit Stromfressern?
Nachtspeicherheizung: Stromfresser als Helfer in Energiewende? (Quelle: imago)

Eigentlich sollten sie ab 2019 verboten werden, doch jetzt könnte die Nachtspeicherheizung vor einem Comeback stehen. mehr

Quelle: AFP, t-online.de

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Ohne Risiko Warren Buffett und die Solarenergie - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Warren Buffett und die Solarenergie - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Warren Buffets Nase für ertragreiche Geldanlagen ist legendär und hat ihn bislang selten im Stich gelassen. Seit einiger Zeit investiert der Amerikaner seine Milliarden unter anderem in die Solarbranche. Ist das nicht die Industrie mit der Dauerkrise? Ja, und genau deshalb steigt Buffett hier ein. Mit seinen 82 Jahren hat er vor allem eines gelernt: Anlagen der Begierde müssen solche sein, von denen sich die anderen lieber heute als morgen trennen, die also ?unterbewertet? sind.

Im Fall des Sonnenstroms geht Warren Buffett nicht einmal ein großes Risiko ein, im Gegenteil. Er investiert nicht in Produkte, sondern in Projekte.

In der Krise stecken die Hersteller von Solarzellen und -modulen. Vielen dieser Unternehmen wird trotz enormer Subventionen der anhaltende Preisdruck zum Verhängnis.

Projektierer dagegen profitieren von dem Preisverfall, sie können ihre Photovoltaikanlagen billig bauen. Wenn dann noch, wie in Kalifornien, die Sonne ordentlich scheint, der Grünstromausbau staatlich gefördert wird und sich der Bundesstaat verpflichtet, bis 2020 ein Drittel des Bedarfs aus erneuerbaren Energien zu beziehen: Was sollte da investitionstechnisch schiefgehen?

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Kommentar: Warren Buffett und die Solarenergie

Ohne Risiko

Warren Buffett und die Solarenergie

Von Thiemo Heeg

Der amerikanische Investor Warren Buffett setzt in großem Stil auf erneuerbare Energien. Seine Nase für ertragreiche Geldanlagen ist legendär. Steckt die Solarbranche nicht in der Krise?

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Mittwoch, 2. Januar 2013

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Solarenergie - Google News

Ökostrom in Deutschland - Solarenergie boomt weiter - Süddeutsche.de

Nachrichten auf Süddeutsche.de Wirtschaft Süddeutsche.de als Startseite einrichten Hinweis nicht mehr anzeigen Schließen

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Die Fördermöglichkeiten wurden stark gekürzt, dennoch wurde auch 2012 beinahe so viele Solarmodule verbaut wie im Rekordjahr 2011. Das ist gut für die Umwelt, doch die Verbraucher zahlen für den Boom drauf.

Trotz drastischer Kürzungen bei der Förderung hält der Solarboom in Deutschland an. Allein von Januar bis November seien neue Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 7,3 Gigawatt an das öffentliche Stromnetz angeschlossen worden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Daten der Bundesnetzagentur. Damit steuert Deutschland auch im Gesamtjahr auf ein hervorragendes Ergebnis zu.

Der Wert aus dem Rekordjahr 2011 dürfte jedoch nicht erreicht worden sein: Damals wurden Solaranlagen mit einer Leistung von 7,5 Gigawatt auf Dächer und Felder geschraubt, wegen der anstehenden Förderkürzungen insbesondere zum Ende des Jahres.

2012 versorgten die insgesamt rund 1,3 Millionen Solaranlagen in Deutschland rechnerisch acht Millionen Haushalte mit Strom - ein Plus von 45 Prozent gegenüber 2011, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mitteilte. "Ihr Anteil an der Stromversorgung hat sich in nur drei Jahren vervierfacht", sagte Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Die Photovoltaik decke derzeit rund fünf Prozent des deutschen Strombedarfs.

Wegen des Booms der Solarenergie müssen die Verbraucher seit dem Jahreswechsel mehr für die Förderung des Ökostroms zahlen. Die EEG-Umlage stieg zum 1. Januar auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde von bislang rund 3,6 Cent. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden muss demnach für die Förderung der Energie aus Sonne, Wind und Wasser rund 185 Euro zahlen. Das sind rund 60 Euro mehr als bislang.

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Der Ökostrom wird den Produzenten zu garantierten Preisen abgenommen, die über den Markttarifen liegen. Die Differenz wird über die EEG-Umlage von den Verbrauchern bezahlt. Um den Bau neuer Solaranlagen zu begrenzen, hatte die Politik die Subventionen drastisch gekürzt. Gleichzeitig sind die Preise für die Anlagen jedoch drastisch gefallen. Trotz des Booms sind deshalb Verluste und auch Pleiten bei deutschen Solarfirmen beinahe an der Tagesordnung.

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Dienstag, 1. Januar 2013

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Solarenergie - Google News

2012 Rekordanstieg bei Nutzung der Solarenergie - Wochenblatt.de

01.01.2013

Bei der Nutzung der Solarenergie ist im vergangenen Jahr ein neuer Rekord erreicht worden: Die rund 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland deckten 2012 rechnerisch den Jahresstromverbrauch von acht Millionen Haushalten.

Foto: © 2013 AFP

Bei der Nutzung der Solarenergie ist im vergangenen Jahr ein neuer Rekord erreicht worden: Die rund 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland deckten 2012 rechnerisch den Jahresstromverbrauch von acht Millionen Haushalten.

Bei der Nutzung der Solarenergie ist nach Verbandsangaben im vergangenen Jahr ein neuer Rekord erreicht worden: Die rund 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland deckten 2012 rechnerisch den Jahresstromverbrauch von acht Millionen Haushalten, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mitteilte. Dies entspreche einem Plus von etwa 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

"Deutschland erntet jetzt die Früchte seiner Anstrengungen bei der Solartechnik", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig. Ihr Anteil an der Stromversorgung habe sich in drei Jahren vervierfacht. Gleichzeitig habe sich der Preis neuer Solarstromanlagen halbiert.

Für 2013 sieht der BSW neue Trends auf die Solartechnik zukommen: "Wir erwarten den verstärkten Einsatz von Batteriespeichern und modernen Energiemanagementsystemen", erklärte König. Solarstrom selbst zu erzeugen und zu nutzen werde immer attraktiver. Die Energie könne in Deutschland inzwischen deutlich günstiger mit der eigenen Solarstromanlage erzeugt, als vom Stromversorger bezogen werden. Die Photovoltaik deckt dem BSW zufolge in Deutschland derzeit rund fünf Prozent des Strombedarfs.

Autor: Berlin (AFP)


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Solarenergie Verband: Deutschland erzeugt 45 Prozent mehr Sonnenstrom - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die rund 1,3 Millionen Solaranlagen in Deutschland haben nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft im vergangenen Jahr rechnerisch acht Millionen Haushalte mit Strom versorgt. Das sei ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Jahr 2011, teilte der Verband am Neujahrstag mit. ?Deutschland erntet jetzt die Früchte seiner Anstrengungen bei der Solartechnik. Ihr Anteil an der Stromversorgung hat sich in nur drei Jahren vervierfacht?, sagte Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Die Photovoltaik decke derzeit rund fünf Prozent des deutschen Strombedarfs.

Wegen des Booms der Solarenergie müssen die Verbraucher seit Dienstag mehr für die Förderung des Ökostroms zahlen. Die sogenannte EEG-Umlage stieg zum 1. Januar auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde von bislang rund 3,6 Cent.

Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden muss demnach für die Förderung der Energiequellen Sonne, Wind und Wasser rund 185 Euro zahlen - das sind rund 60 Euro mehr als bislang. Der Ökostrom wird den Produzenten zu garantierten Preisen abgenommen, die über den Markttarifen liegen. Die Differenz wird über die EEG-Umlage von den Verbrauchern bezahlt.

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Der Preis neuer Solaranlagen habe sich in den vergangenen drei Jahren halbiert, sagte Körnig. Wegen des drastischen Preisverfalls kämpfen die deutschen Solarfirmen mit Problemen. Verluste und auch Pleiten sind beinahe an der Tagesordnung.

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Verband: Deutschland erzeugt 45 Prozent mehr Sonnenstrom

Solarenergie

Verband: Deutschland erzeugt 45 Prozent mehr Sonnenstrom

Von

Rechnerisch 8 Millionen Haushalte sind im vergangenen Jahr mit Solarstrom beliefert worden, hat der Bundesverband Solarwirtschaft ausgerechnet. Wegen der gestiegenen Produktion ist die EEG-Umlage zum 1. Januar auf 5,3 Cent je Kilowattstunde gestiegen.

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