Dienstag, 12. März 2013

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Solarenergie - Google News

Schweizer Solarenergie so beliebt wie nie - St. Galler Tagblatt

Tagblatt Online, 07. März 2013 14:25:00

Die grösste Solarenergieanlage in der Schweiz befindet sich auf dem Palexpo-Gelände in Genf (Archiv)Zoom

Die grösste Solarenergieanlage in der Schweiz befindet sich auf dem Palexpo-Gelände in Genf. (Bild: Keystone)

Ungeachtet der Stagnation im internationalen Geschäft mit Fotovoltaik sind in der Schweiz 2012 rund 67 Prozent mehr Module verkauft worden als 2011. Die gesamthaft installierte Leistung hat sich damit von 210 auf 410 Megawatt (MW) nahezu verdoppelt.

Die im Jahr 2012 neu installierte Leistung von 200 Megawatt entspricht einer Fläche von 1,5 Quadratkilometern, wie der Fachverband Swissolar am Donnerstag mitteilte. Gemäss dessen neuesten Einschätzungen werden in der Schweiz nun jährlich 340 Gigawattstunden Solarstrom produziert. Dies decke mehr als 0,5 Prozent des gesamtschweizerischen Stromverbrauchs.

Diese starken Impulse für die Wirtschaft würden massgeblich von Bauherren getragen, die mit einer baldigen Zusage für die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) rechnen. Laut aktuellem Stand befänden sich derzeit aber noch 23272 Fotovoltaikanlagen auf der KEV-Warteliste, erklärte Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger der Nachrichtenagentur sda.

Swissolar appelliert daher an Bundesrat und Parlament, rasch für eine Deblockierung dieses Förderinstruments zu sorgen. Den in Solarstrom investierenden Bauherrschaften müssten "verlässliche Rahmenbedingungen" bereitgestellt werden. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag zur Schweizer Energiewende und Swissolars Ziel, bis 2025 einen Anteil von 20 Prozent Solarstrom am gesamten Stromverbrauch zu erreichen.

Nutzung der Solarwärme rückläufig

Zu einem Rückgang kam es im Jahr 2012 dagegen bei der Nutzung von Solarwärme, nebst Fotovoltaik die zweitmeist verwendete Technik zur Solarenergienutzung. Gemäss Erhebungen im Auftrag von Swissolar wurde 2012 eine Fläche von 121000 Quadratmetern verglaster Sonnenkollektoren verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr 12 Prozent weniger ist.

Gesamthaft seien in der Schweiz derzeit rund eine Million Quadratmeter - sprich 1 Quadratkilometer - Sonnenkollektoren installiert. Als Grund für den Rückgang nennt Swissolar-Geschäftsleiter Stickelberger die aufkommende Konkurrenz zwischen Fotovoltaik- und Solarthermie.

Es sei eben für Bauherren interessanter, in Fotovoltaik zu investieren, weil die staatliche Förderung im Falle der KEV höher ausfalle als bei Solarwärme, für die es gar keine KEV gebe. Um den Markt wieder auf Wachstumskurs zu bringen, will Swissolar vermehrt auf Trinkwassererwärmung auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern setzen. (sda)


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Das Glarnerland verfügt über Solarenergie-Potenzial - suedostschweiz.ch

Ab sofort liegt im Glarnerland ein flächendeckender Solarkataster für das bewohnte Talgebiet vor. Am Montag stellte das Amt für Bau und Umwelt das Solarpotenzial der Glarner Dachlandschaft vor.

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Zeitung

  • Weitere Informationen in der Zeitung...

Ziegelbrücke. ? Im Sommer 2012 hat das Amt für Umwelt und Energie die Firma Meteotest mit der Ausarbeitung eines Solarkatasters beauftragt. Ein Solarkataster bietet die Grundlage für eine schnelle und gezielte Förderung der Solartechnikanlagen im Kanton Glarus, wie Jakob Marti, Leiter der Abteilung Umweltschutz und Energie, erklärt: «Das neue Instrument dient als Grundlage für Liegenschaftsbesitzer, die damit abschätzen können, ob ihre Liegenschaft für die Nutzung geeignet ist oder nicht.»

Solarpotenzialkarte auf Geo-Portal

Das Instrument steht allen zur Verfügung und ist auf der Webiste des Kantons Glarus beim Geo-Portal abrufbar. Dort gibt es einen Hinweis auf die Sonnenenergienutzung. Die Hausbesitzer können sich einklicken und anschliessend auf der Solarpotenzialkarte ihre Liegenschaften suchen. (ach)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 12.03.2013, 20:59 Uhr
  • Webcode: 2808212

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Montag, 11. März 2013

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Solarenergie - Google News

Zahl des Tages: So wenig effizient ist Solarenergie - Handelsblatt

Im Jahr 2010 wurden nach Angaben von EU-Umweltkommissar Janez Potocnik in der Europäischen Union 95,5 Milliarden Plastiktüten in Umlauf gebracht.

Auf jede Tüte sollte nach Überlegungen der Grünen künftig eine Steuer von 22 Cent erhoben werden.


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China: Solarenergie startet durch - Telepolis

China will dem Ausbau der erneuerbaren Energieträger einen neuen Anstoß geben, nach dem im letzten Jahr insbesondere der Windenergiemarkt etwas zurückgefallen war. Wasserkraftwerke mit einer Leistung von 21 Gigawatt (GW) sollen 2013 ans Netz gehen, schreibt die Nachrichtenagentur Xinhua. Hinzu kommen 18 GW Windkraft ? etwas mehr als die Hälfte der in den letzten 20 Jahren hierzulande installierten Leistung ? sowie, und das ist besonders interessant, 10 GW Leistung in Form kleiner und größerer Solarkraftwerke.

Bei Letzterem wird es sich ganz überwiegend um Fotovoltaikanlagen handeln, jene Solarzellen, die das Sonnenlicht direkt in elektrische Spannung umsetzen. In China wird allerdings auch mit solarthermischen Kraftwerken experimentiert, in denen die Sonnenenergie zur Erzeugung von Dampf genutzt wird, der wie in einem herkömmlichen Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerk eine Turbine antreibt.

Die englischsprachige Zeitung China Daily ging einige Tage zuvor noch von einem deutlich niedrigeren Ausbau der Solarleistung in 2013 aus. In einer Anfang des Monats veröffentlichten Meldung war von sechs GW die Rede, aber eventuell hat man nur ungenau formuliert und recherchiert, denn sechs GW dürfte in etwa der derzeitige Bestand in China sein. Insgesamt werde China jedenfalls bis zum Ende 2013 mehr als 1230 GW elektrische Leistung installiert haben, wovon übrigens die Atomkraft nur knapp 15 GW ausmachen wird.

Den für 2013 geplanten Zubau von Kohlekraftwerken gibt das Blatt mit 40 GW an. Auch in China haben die Erneuerbaren also inzwischen beim Zubau die konventionellen Kraftwerke eingeholt. Wobei allerdings angemerkt werden muss, dass Windkraft bei gleicher Leistung nur ein Viertel bis ein Drittel der elektrischen Energie liefert, die ein Kohlekraftwerk ins Netz einspeist.

Auch eine Meldung der Nachrichtenagentur AFP bestätigt das höhere Solarziel von zehn GW. Für den globalen Markt könnte das bedeuten, dass China den hierzulande aufgrund der von Merkels Jungs betriebenen Abbruch-Politik zu erwartenden Einbruch kompensieren könnte. Damit wäre die Wachstumskrise der globalen Solarbranche zwar noch nicht ausgestanden und die erheblichen Überkapazitäten in der Herstellung nicht aus der Welt geschafft, aber der ganz große Crash vielleicht vermieden.

Gut möglich, dass die extreme Luftverschmutzung in Chinas Küstenstädten einen Einfluss auf die höher gesteckten Ziele hatte. Der scheidende Premierminister Wen Jiabao hatte letzte Woche auf der Jahrestagung des nationalen Volkskongresses erneut die Probleme angesprochen und strengeren Umweltschutz eingefordert.

Dem entgegen stehen allerdings eine Reihe anderer ehrgeiziger Entwicklungsziele für die Infrastruktur, die für 2013 gesetzt wurden. So sollen 80.000 Kilometer neuer Straßen gebaut und zehn neuen Flughäfen in Betrieb genommen werden. China ist eben immer noch damit beschäftigt, die individualisierten und umweltschädlichen Verkehrskonzepte des Westens zu kopieren.

Einer der großen Profiteure dieser Politik ist übrigens der Volkswagenkonzern (18,9 Milliarden Euro Jahresgewinn 2011), der einer der ersten ausländischen Hersteller auf dem chinesischen Markt war und dort heute einen Marktanteil von rund 18 Prozent hält. Zur Zeit verkauft das Unternehmen dort etwa zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr und will diese Zahl bis 2018 verdoppeln.


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Sonntag, 10. März 2013

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:: Schweiz: Solarenergie legt kräftig zu - Sonnenseite.com

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Samstag, 9. März 2013

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Solarenergie - Google News

Erneuerbare Energien: Fotovoltaik in der Schweiz auf dem Vormarsch - BLICK.CH

Ungeachtet der Stagnation im internationalen Geschäft mit Fotovoltaik sind in der Schweiz 2012 rund 67 Prozent mehr Module verkauft worden als 2011. Die gesamthaft installierte Leistung hat sich damit von 210 auf 410 Megawatt (MW) nahezu verdoppelt.

Die im Jahr 2012 neu installierte Leistung von 200 Megawatt entspricht einer Fläche von 1,5 Quadratkilometern, wie der Fachverband Swissolar am Donnerstag mitteilte. Gemäss dessen neuesten Einschätzungen werden in der Schweiz nun jährlich 340 Gigawattstunden Solarstrom produziert. Dies decke mehr als 0,5 Prozent des gesamtschweizerischen Stromverbrauchs.

Diese starken Impulse für die Wirtschaft würden massgeblich von Bauherren getragen, die mit einer baldigen Zusage für die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) rechnen. Laut aktuellem Stand befänden sich derzeit aber noch 23272 Fotovoltaikanlagen auf der KEV-Warteliste, erklärte Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger der Nachrichtenagentur sda.

Swissolar appelliert daher an Bundesrat und Parlament, rasch für eine Deblockierung dieses Förderinstruments zu sorgen. Den in Solarstrom investierenden Bauherrschaften müssten «verlässliche Rahmenbedingungen» bereitgestellt werden. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag zur Schweizer Energiewende und Swissolars Ziel, bis 2025 einen Anteil von 20 Prozent Solarstrom am gesamten Stromverbrauch zu erreichen.

Zu einem Rückgang kam es im Jahr 2012 dagegen bei der Nutzung von Solarwärme, nebst Fotovoltaik die zweitmeist verwendete Technik zur Solarenergienutzung. Gemäss Erhebungen im Auftrag von Swissolar wurde 2012 eine Fläche von 121000 Quadratmetern verglaster Sonnenkollektoren verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr 12 Prozent weniger ist.

Gesamthaft seien in der Schweiz derzeit rund eine Million Quadratmeter - sprich 1 Quadratkilometer - Sonnenkollektoren installiert. Als Grund für den Rückgang nennt Swissolar-Geschäftsleiter Stickelberger die aufkommende Konkurrenz zwischen Fotovoltaik- und Solarthermie.

Es sei eben für Bauherren interessanter, in Fotovoltaik zu investieren, weil die staatliche Förderung im Falle der KEV höher ausfalle als bei Solarwärme, für die es gar keine KEV gebe. Um den Markt wieder auf Wachstumskurs zu bringen, will Swissolar vermehrt auf Trinkwassererwärmung auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern setzen. (SDA)


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Neue Räume für Luft- und Raumfahrt - Kölner Stadt-Anzeiger

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze lässt sich von Professor Heinz Voggenreiter den widerstandsfähigen Keramik-Werkstoff zeigen.  Foto: Roland Schriefer

Beim Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ist ein neues Forschungsgebäude eröffnet worden, in dem an der Entwicklung von Speichern gearbeitet werden soll, um etwa den Betrieb eines Solarkraftwerkes bei Tag und Nacht zu ermöglichen.  Von

Köln. 

Die Ministerin durfte zum Hammer greifen. ?Es kommt selten vor, dass ich aufgefordert werde, etwas kaputt zu machen?, tat Svenja Schulze lachend kund. Das sollte ihr allerdings auch nicht gelingen. Der Werkstoff, auf den sie einschlug, hält weit stärkeren Zerstörungsversuchen stand. Immerhin haben Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) viel Zeit und Wissen investiert, um das widerstandsfähige Material zu erstellen, das in einem Solarkraftwerk zum Einsatz kommen kann. Die Gelegenheit zum Praxistest erhielt die Wissenschaftsministerin des Landes bei der Eröffnung des Forschungsgebäudes CeraStorE (Ceramics, Storage, Energy), in dem an Speichertechnologie gearbeitet wird.

Energiespeicher-Hightech aus Köln

?Die Planung für das Gebäude ist älter als die Energiewende?, sagte Professor Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr. Die verstärkte Suche nach neuen Möglichkeiten, alternative Energien zu nutzen, hat allerdings für zusätzliche Bedeutung gesorgt. Die Speicherung von Energie und die Effizienz ihrer Nutzung spielten eine Schlüsselrolle, wenn in Zukunft der Bedarf an Strom umweltverträglicher gedeckt werden solle, ergänzte Wagner. In dem modernen Laborgebäude in Porz-Lind laufen nun viele Fäden zusammen. Die Institute für Solar- und für Werkstoff-Forschung sind hier ebenso untergebracht wie das Institut für Technische Thermodynamik. Hier wird an der Entwicklung von Speichern gearbeitet, die etwa den Betrieb eines Solarkraftwerkes bei Tag und Nacht ermöglichen.

Mehr dazu

Vor gut drei Monaten war hier bereits eine Testanlage in Betrieb genommen worden, in der mit Kalk gearbeitet wird. Die Experten aus dem Institut für Werkstoffforschung arbeiten unterdessen daran, die ? vorläufig noch nötigen ? konventionellen Kraftwerke effizienter werden zu lassen und den Ausstoß an klimaschädlichem CO2 zu senken. Hier ist auch der widerstandsfähige Keramikstoff entstanden, den Ministerin Schulze mit den Hammerschlägen vergeblich zu zerstören versuchte.
?Wir sind ein Energieland?, betonte Svenja Schulze den Wert der neuen Einrichtung, die vom Land NRW mit 7,1 Millionen Euro gefördert wurde. ?Was hier passiert, ist ein Meilenstein für die Energieforschung und einzigartig in Europa?, lobte sie weiter.


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Frauen in Uganda wollen Solarenergie statt Kerosin - DIE WELT

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Uganda

Frauen in Uganda wollen Solarenergie statt Kerosin

Licht kommt in Uganda fast ausschließlich aus Kerosinfunzeln, weil der Zugang zum Stromnetz fehlt. Das soziale Unternehmen Solar Sister schafft Abhilfe mit Solarlampen für die Frauen auf den Dörfern.

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Energie durchs Fenster - P.T. Magazin

Samstag 09. März 2013 - 08:19

Von: Ursula Remmler
Innovative Ideen gegen die Kostenexplosion der Energiewende
Die transparenten Folien können beispielsweise zwischen Glasscheiben laminiert werden. Hierdurch entstehen ?getönte? Glasscheiben, die gleichzeitig Schatten spenden und ?grünen? Strom erzeugen. (Foto: istockphoto/Heliatek GmbH)

Die transparenten Folien können beispielsweise zwischen Glasscheiben laminiert werden. Hierdurch entstehen ?getönte? Glasscheiben, die gleichzeitig Schatten spenden und ?grünen? Strom erzeugen. (Foto: istockphoto/Heliatek GmbH)

Funktion trifft Design: Organische Solarzellen erweitern die architektonische Gestaltungsvielfalt (Foto: Corbis/Heliatek GmbH)

Funktion trifft Design: Organische Solarzellen erweitern die architektonische Gestaltungsvielfalt (Foto: Corbis/Heliatek GmbH)

Organische Solarzellen des Dresdner Unternehmens Heliatek können sowohl opak als auch transparent hergestellt werden (Foto: SMACK Communications/Heliatek GmbH)

Organische Solarzellen des Dresdner Unternehmens Heliatek können sowohl opak als auch transparent hergestellt werden (Foto: SMACK Communications/Heliatek GmbH)

Die dünnen Solarfolien sind zur Gewinnung von Solarstrom und für ein individuelles Fassadendesign geeignet (Foto: Reckli GmbH/Heliatek GmbH)

Die dünnen Solarfolien sind zur Gewinnung von Solarstrom und für ein individuelles Fassadendesign geeignet (Foto: Reckli GmbH/Heliatek GmbH)

Die Energiewende: Immer wieder ist die Rede davon, dass der Wechsel zu erneuerbaren Energieträgern nur gelingen kann, wenn die Politik die Weichen dafür stellt. Das allein wird jedoch nicht genügen, denn ebenso wichtig sind neue Technologien zur effizienten Umwandlung der Energie von Sonne, Wind und Co. Zum einen erzeugen wir derzeit nur etwas mehr als zehn Prozent unserer Energie aus erneuerbaren Quellen. Zum anderen sind viele unserer Anlagen wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig, wie die aktuellen Schwierigkeiten der Solarbranche zeigen. Findige Köpfe in Forschungsabteilungen treiben deshalb seit Jahren vielversprechende Entwicklungen voran. Und die haben vielfach mit Kunststoffen zu tun, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen.

Aus zwei mach eins

Heute werden Solaranlagen üblicherweise nach dem Eindecken des Daches in einem zweiten Arbeitsgang angebracht. Das bedeutet doppelten Einsatz von Arbeitskraft, Material und Energie, aber auch höheres Gewicht, für das die Dachkonstruktion ausgelegt sein muss. Bei einem neuen dachintegrierten Photovoltaik-Konzept werden rahmenlose Doppelglasmodule in multifunktionelle Wannen aus Polyamid eingeschoben und verriegelt. Diese Wannen ersetzen die herkömmliche Dacheindeckung, sie werden direkt auf die Dachunterkonstruktion montiert. Das spart Zeit, Material und Kosten. Und beugt dem Diebstahl der Solarmodule vor.

Leicht und formbar

Anders als Solaranlagen der ersten Generation, bei denen sich das fotoelektrische Material zwischen zwei Glasplatten befindet, eröffnen jüngst auf den Markt gekommene Leichtbaumodule breiten Gestaltungsspielraum hinsichtlich Form und Farbe. Träger- und Deckschicht werden aus einem dafür optimierten Plexiglas (PMMA) gefertigt, das nicht nur formbar, sondern auch deutlich leichter als Glas (ca. 50 Prozent) ist. Der Kunststoff ist nicht nur langlebig und witterungsbeständig, er lässt außerdem mehr energiereiche Strahlung in bestimmten Wellenlängenbereichen passieren und sorgt so für eine höhere Effizienz der Photovoltaikmodule. Doch es geht noch leichter: In einem anderen Entwicklungsansatz werden Folien aus Polyimid als Trägermaterial verwendet. Sie sind nur einen halben Millimeter dick und bringen nur einen Bruchteil des Gewichtes von Glas auf die Waage, dennoch halten sie Wind und Wetter stand. Diese einfach und preisgünstig herzustellenden Solarmodule sind flexibel und aufrollbar, man benötigt weder einen Kran, um sie aufs Dach zu hieven, noch kann es Bruch bei unsanfter Behandlung geben.

Solarstrom auch bei Regenwetter

Alle bisher genannten Photovoltaik-Module verwenden Halbleiter aus anorganischen Stoffen wie Silizium (erste Generation), Galliumarsenid oder Cadmiumtellurid (zweite Generation) als fotoelektrisches Material. Silizium ist zwar reichlich auf der Erde vorhanden, seine Aufbereitung jedoch energieaufwendig und teuer. Die Solarzellen der zweiten Generation, sogenannte Dünnschichtmodule, wiederum enthalten giftige Bestandteile, was kostenintensive Vorkehrungen bei Fertigung und Recycling erfordert. Überdies sind einige der Rohstoffe sehr selten, ihre Preise am Weltmarkt dürften mit zunehmendem Bedarf steigen. Solaranlagen der dritten Generation bestehen aus Farbstoffen oder Polymeren bzw. Oligomeren (kurzkettige Polymere), die Halbleitereigenschaften aufweisen. Diese organischen Solarzellen haben das Potenzial, die Solartechnologie zu revolutionieren. Ihre Effizienz steht der der klassischen Photovoltaikanlagen kaum noch nach, vor allem deshalb, weil sie auch dann Strom erzeugen, wenn sich die Sonne hinter Wolken versteckt. Zu ihrer Herstellung sind weder toxische Stoffe noch ein teurer Reinraum erforderlich. Der Rohstoffeinsatz ist verschwindend gering (ein Gramm Ausgangsmaterial für einen Quadratmeter Solarzelle), außerdem lassen sie sich bei niedrigeren Prozesstemperaturen fertigen, was mit geringerer Energieaufnahme einhergeht.  Organische Solarzellen amortisieren sich also auch energetisch sehr viel schneller als anorganische. Die ultradünnen organischen Solarzellen sind fast unbegrenzt einsetzbar. Eingefügt in Glas- und Betonfassaden erzeugen sie nicht nur dezentral elektrischen Strom, sondern erweitern gleichzeitig die De­signvielfalt der Gebäude. Ende vergangenen Jahres machten übrigens Berichte über die Entwicklung einer glasklaren Solarzelle die Runde, demnächst werden sogar Fenster zur Erzeugung klimafreundlichen Stroms beitragen.

Wind kontinuierlich in Elektrizität umwandeln

Das zweite große Potenzial zur Versorgung der Menschheit mit Energie bietet die Kraft des Windes. Seit Jahren drehen sich überall im Land Windkraftanlagen - allerdings nur dann, wenn der Wind nicht zu schwach oder zu kräftig weht. Eine neuartige Windkraftanlage mit senkrecht montierten Rotoren kann deutlich mehr Strom erzeugen, da die Rotorblätter stets dem Wind zugewandt sind und selbst bei veränderlichen und starken Winden kontinuierlich Strom erzeugen. Geplant ist auch eine portable Lösung (0,5 Meter Höhe), die beispielsweise Campingwagen oder Boote mit der nötigen Energie versorgen kann. Auch für die Anlagen in großen Windkraftparks gibt es eine Reihe von Kunststoff-Entwicklungen, die einerseits die Energiebereitstellung verbessern und andererseits zur kostengünstigeren Herstellung der Windräder beitragen. Bisher eingesetzte Rotorblätter sind bis zu 61 Meter lang und wiegen bis zu 15 Tonnen. Ihre Blattspitzen bewegen sich mit Geschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde und mehr. Die Materialien müssen also äußerst robust sein. Neben speziellen Klebstoffen zum sicheren Zusammenfügen der beiden Halbschalen zu einem Rotorblatt wurde ein temperaturresistentes Versiegelungsmittel entwickelt, das kleine und größere Porositäten verschließen kann. Jüngste Entwicklung ist ein Rotorblatt mit 75 Meter Länge und neuem Profil. Hergestellt wird es nach einem neuen Verfahren in einem Stück aus einem mit Holz- und Glasfasern verstärkten Epoxidharz. Dieses Material sorgt für ein um 20 Prozent geringeres Gewicht, ohne dass die Stabilität der Flügel leidet. Das wiederum bedeutet, dass Fundament, Turm und Maschinenhaus leichter ausgelegt werden können. Und damit die Kosten der Gesamtanlage deutlich sinken.

Lesetipp

Kunststoff-Museums-Verein (Hrsg.): Unter Strom - Vom Bakelitschalter zum Blackberry. Düsseldorf 2012, zu beziehen über Opens external link in new windowwww.deutsches-kunststoff-Museum.de, Preis 10 Euro (zzgl. Versand)

Über die Autorin

Ursula Remmler ist PR-Beraterin und Wissenschaftsjournalistin für naturwissenschaftliche und technische Disziplinen, Spezialgebiet Kunststofftechnik. Opens external link in new windowwww.urja.net


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Schweizer Solarenergie so beliebt nie wie - luzernerzeitung.ch

Neue Luzerner Zeitung Online, 7. M?rz 2013, 14:24

Die grösste Solarenergieanlage in der Schweiz befindet sich auf dem Palexpo-Gelände in Genf (Archiv)Zoom

Die gr?sste Solarenergieanlage in der Schweiz befindet sich auf dem Palexpo-Gel?nde in Genf (Archiv) (Bild: Keystone)

Ungeachtet der Stagnation im internationalen Gesch?ft mit Fotovoltaik sind in der Schweiz 2012 rund 67 Prozent mehr Module verkauft worden als 2011. Die gesamthaft installierte Leistung hat sich damit von 210 auf 410 Megawatt (MW) nahezu verdoppelt.

Bern. Die im Jahr 2012 neu installierte Leistung von 200 Megawatt entspricht einer Fl?che von 1,5 Quadratkilometern, wie der Fachverband Swissolar am Donnerstag mitteilte. Gem?ss dessen neuesten Einsch?tzungen werden in der Schweiz nun j?hrlich 340 Gigawattstunden Solarstrom produziert. Dies decke mehr als 0,5 Prozent des gesamtschweizerischen Stromverbrauchs.

Diese starken Impulse f?r die Wirtschaft w?rden massgeblich von Bauherren getragen, die mit einer baldigen Zusage f?r die Kostendeckende Einspeiseverg?tung (KEV) rechnen. Laut aktuellem Stand bef?nden sich derzeit aber noch 23272 Fotovoltaikanlagen auf der KEV-Warteliste, erkl?rte Swissolar-Gesch?ftsleiter David Stickelberger der Nachrichtenagentur sda.

Swissolar appelliert daher an Bundesrat und Parlament, rasch f?r eine Deblockierung dieses F?rderinstruments zu sorgen. Den in Solarstrom investierenden Bauherrschaften m?ssten "verl?ssliche Rahmenbedingungen" bereitgestellt werden. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag zur Schweizer Energiewende und Swissolars Ziel, bis 2025 einen Anteil von 20 Prozent Solarstrom am gesamten Stromverbrauch zu erreichen.

Nutzung der Solarw?rme r?ckl?ufig

Zu einem R?ckgang kam es im Jahr 2012 dagegen bei der Nutzung von Solarw?rme, nebst Fotovoltaik die zweitmeist verwendete Technik zur Solarenergienutzung. Gem?ss Erhebungen im Auftrag von Swissolar wurde 2012 eine Fl?che von 121000 Quadratmetern verglaster Sonnenkollektoren verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr 12 Prozent weniger ist.

Gesamthaft seien in der Schweiz derzeit rund eine Million Quadratmeter - sprich 1 Quadratkilometer - Sonnenkollektoren installiert. Als Grund f?r den R?ckgang nennt Swissolar-Gesch?ftsleiter Stickelberger die aufkommende Konkurrenz zwischen Fotovoltaik- und Solarthermie.

Es sei eben f?r Bauherren interessanter, in Fotovoltaik zu investieren, weil die staatliche F?rderung im Falle der KEV h?her ausfalle als bei Solarw?rme, f?r die es gar keine KEV gebe. Um den Markt wieder auf Wachstumskurs zu bringen, will Swissolar vermehrt auf Trinkwassererw?rmung auf den D?chern von Mehrfamilienh?usern setzen. (sda)


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Schweizer Solarenergie so beliebt wie nie - Thurgauer Zeitung

Tagblatt Online, 07. März 2013 14:25:00

Die grösste Solarenergieanlage in der Schweiz befindet sich auf dem Palexpo-Gelände in Genf (Archiv)Zoom

Die grösste Solarenergieanlage in der Schweiz befindet sich auf dem Palexpo-Gelände in Genf. (Bild: Keystone)

Ungeachtet der Stagnation im internationalen Geschäft mit Fotovoltaik sind in der Schweiz 2012 rund 67 Prozent mehr Module verkauft worden als 2011. Die gesamthaft installierte Leistung hat sich damit von 210 auf 410 Megawatt (MW) nahezu verdoppelt.

Die im Jahr 2012 neu installierte Leistung von 200 Megawatt entspricht einer Fläche von 1,5 Quadratkilometern, wie der Fachverband Swissolar am Donnerstag mitteilte. Gemäss dessen neuesten Einschätzungen werden in der Schweiz nun jährlich 340 Gigawattstunden Solarstrom produziert. Dies decke mehr als 0,5 Prozent des gesamtschweizerischen Stromverbrauchs.

Diese starken Impulse für die Wirtschaft würden massgeblich von Bauherren getragen, die mit einer baldigen Zusage für die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) rechnen. Laut aktuellem Stand befänden sich derzeit aber noch 23272 Fotovoltaikanlagen auf der KEV-Warteliste, erklärte Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger der Nachrichtenagentur sda.

Swissolar appelliert daher an Bundesrat und Parlament, rasch für eine Deblockierung dieses Förderinstruments zu sorgen. Den in Solarstrom investierenden Bauherrschaften müssten "verlässliche Rahmenbedingungen" bereitgestellt werden. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag zur Schweizer Energiewende und Swissolars Ziel, bis 2025 einen Anteil von 20 Prozent Solarstrom am gesamten Stromverbrauch zu erreichen.

Nutzung der Solarwärme rückläufig

Zu einem Rückgang kam es im Jahr 2012 dagegen bei der Nutzung von Solarwärme, nebst Fotovoltaik die zweitmeist verwendete Technik zur Solarenergienutzung. Gemäss Erhebungen im Auftrag von Swissolar wurde 2012 eine Fläche von 121000 Quadratmetern verglaster Sonnenkollektoren verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr 12 Prozent weniger ist.

Gesamthaft seien in der Schweiz derzeit rund eine Million Quadratmeter - sprich 1 Quadratkilometer - Sonnenkollektoren installiert. Als Grund für den Rückgang nennt Swissolar-Geschäftsleiter Stickelberger die aufkommende Konkurrenz zwischen Fotovoltaik- und Solarthermie.

Es sei eben für Bauherren interessanter, in Fotovoltaik zu investieren, weil die staatliche Förderung im Falle der KEV höher ausfalle als bei Solarwärme, für die es gar keine KEV gebe. Um den Markt wieder auf Wachstumskurs zu bringen, will Swissolar vermehrt auf Trinkwassererwärmung auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern setzen. (sda)


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Sonntag, 3. März 2013

RSS2Email: Solarenergie - Google News

Solarenergie - Google News

Saudi-Arabien macht Ernst mit massivem Einstieg in Solarenergie / 54 Gigawatt ... - FinanzNachrichten.de (Pressemitteilung)

Riad (ots) - Saudi-Arabien untermauert seine Pläne, zu einem der weltweit größten Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien zu werden: Die Veröffentlichung eines detaillierten "White Papers" über den geplanten Ausschreibungsprozess für Erneuerbare Energie-Projekte stellt einen Meilenstein für den Umbau der Energieversorgung in der Golfnation dar. Das Ausmaß des Programms von 54 Gigawatt setzt Maßstäbe weit über die arabischen Länder hinaus und stellt insbesondere für die unter Überkapazitäten und Preisverfall leidende Solarindustrie einen Lichtblick dar.

Die Regierungsorganisation King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy (K.A.CARE) veröffentlichte mit ihrem "White Paper" erstmals Details des im In- und Ausland mit Spannung erwarteten nationalen erneuerbare Energie-Programms, welches auf eine installierte Stromerzeugungskapazität von über 54.000 Megawatt aus erneuerbaren Energien bis 2032 abzielt. Hiernach wird der Staat zukünftig Solarstrom (Photovoltaik und Solarthermie), aber auch Elektrizität aus Wind und Geothermie sowie aus Müllverstromung im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens ankaufen.

Drei Ausschreibungsrunden mit einer Gesamtkapazität von bis zu 7.000 MW sind zunächst bis 2015 geplant, mit dem Start der ersten Runde noch in der ersten Jahreshälfte 2013. Saudi-Arabien setzt klar einen Schwerpunkt auf sehr große Anlagen, aber auch Kleinanlagen ohne Netzanbindung sollen gefördert werden. Bei der Auswahl der Projekte legt K.A.CARE starken Wert auf lokale Produktion und Ausbildung saudischer Arbeitskräfte.

Das veröffentlichte saudische Erneuerbare Energie-Programm richtet sich an in- und ausländische Bieter. Deutschen sowie anderen ausländischen Herstellern und Projektentwicklern bieten sich hervorragende Absatzchancen, insbesondere nachdem die Erneuerbare Energie-Industrie in den europäischen Märkten unter fallender Nachfrage leidet. "Dies ist der Durchbruch in Saudi-Arabien - der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch in der Kooperation mit einem geeigneten saudischen Partner. Lokale Firmen stehen in den Startlöchern, um auf die Projekte zu bieten. Sie brauchen dafür aber kompetente ausländische Partner", kommentiert Nikolai Dobrott, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Apricum.

Über Apricum

Apricum - The Cleantech Advisory ist eine Strategie- und Transaktionsberatung mit Spezialisierung auf die erneuerbaren Energien. Das Unternehmen hat ein Team von über 40 Experten, mit Hauptsitz in Berlin und Repräsentanzen in Brasilien, China, Großbritannien, Indien, Indonesien, Japan, Saudi-Arabien, der Türkei und den USA. Apricum ist seit Jahren in Saudi-Arabien aktiv und hat die Entwicklung des Landes zum erneuerbare Energie-Standort in vielen Beratungsprojekten eng begleitet, unter anderem für Regierungsorganisationen wie K.A.CARE sowie namhafte Firmen im Land.

Originaltext: Apricum GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/108191 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_108191.rss2

Pressekontakt: Matthias Kittler Project Manager kittler@apricum-group.com Telefon + 49 30 30 877 62-16

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Freitag, 1. März 2013

RSS2Email: Solarenergie - Google News

Solarenergie - Google News

Saudi-Arabien bekräftigt Solarenergie-Ausbauziel, Experten diskutierten auf ... - Solarserver

Laut einer regierungsoffiziellen Mitteilung im Nachgang des ersten ?PV Briefing & Networking Forum Saudi Arabia? in Riad sollen in Saudi-Arabien bis 2032 Kraftwerke zur Nutzung der erneuerbaren Energien mit 54 Gigawatt (GW) Nennleistung gebaut werden, vor allem Photovoltaik- und solarthermische Kraftwerke (CSP) mit insgesamt 41 GW.

Statt wie bisher auf Erdöl zu setzen, plant vor allem Saudi-Arabien die Solarstrom-Produktion auszubauen. Bis 2015 soll der Markt für PV- und solarthermische Kraftwerke in der Region auf insgesamt 3,5 Gigawatt (GW) wachsen.

Rund 180 Teilnehmer informierten sich auf dem Branchentreffen über die Zukunft der Solarenergie in den Golfstaaten, berichten die Veranstalter Joint Forces for Solar und Intersolar Europe.

 

Stromregulierungsbehörde bekräftigte Solarenergie-Ausbauziel

Dr. Abdullah M. Al Shehri von der staatlichen Stromregulierungsbehörde bekräftigte das Ziel der Regierung, den Ausbau der Solarenergie voranzutreiben. Bis 2032 sollen laut der per königlichem Dekret ins Leben gerufenen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, der ?King Abdullah City for Atomic & Renewable Energy?, rund 54 Gigawatt an regenerativer Stromerzeugungskapazität zugebaut werden. Neben der Photovoltaik und Solarthermie, sollen auch Windkraft und Geothermie sowie Hybridtechnologien angesiedelt werden.

 

Markt in Saudi-Arabien vornehmlich für Energieversorger und Projektentwickler attraktiv

Neben Fragen zur Marktentwicklung standen auch die Potenziale einer inländischen Solar-Produktion und die Notwendigkeiten einer Förderung im Mittelpunkt. Bislang sei der Markt in Saudi-Arabien vornehmlich für Energieversorger und Projektierer attraktiv, waren sich die Experten und Teilnehmer einig. Ein Privatkundensegment gebe es derzeit noch nicht.

Hier sahen die Teilnehmer jedoch Potenzial. Gerade das kommerzielle und private Photovoltaik-Aufdachsegment bildete in vielen anderen erfolgreichen Solarmärkten anfangs das Rückgrat der Industrie.

 

Technische Lösungen für hohe Temperaturen und Oberflächenverschmutzungen durch Sand erforderlich

Zudem müsse das gesellschaftliche Bewusstsein für die Subventionierung von Erdöl und konventionellem Strom geschärft werden. Die niedrigen Marktpreise verhinderten vielfach die Entwicklung der erneuerbaren Energieformen. Gerade bei der Forschung und Entwicklung, letztlich auch in der Produktentwicklung, müsse Saudi-Arabien Anschluss an den Weltmarkt halten und verstärkt eigene Lösungen und Produkte anbieten. Speziell die in den Golfstaaten hohen Temperaturen und Oberflächenverschmutzungen durch Sand forderten eigene technische Alternativen.

Die Pläne des Königreichs sind im Internet zugänglich als Thesenpapier

 

 

01.03.2013 | Quelle: Joint Forces for Solar | solarserver.de © Heindl Server GmbH

Eine Auswahl der wichtigsten Solar-Nachrichten finden Sie unter
http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/top-solar-news.html


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Saudi-Arabien bekräftigt Solarenergie-Ausbauziel, Experten diskutierten auf ... - FinanzNachrichten.de (Pressemitteilung)

Laut einer regierungsoffiziellen Mitteilung im Nachgang des ersten "PV Briefing & Networking Forum Saudi Arabia" in Riad sollen in Saudi-Arabien bis 2032 Kraftwerke zur Nutzung der erneuerbaren Energien mit 54 Gigawatt (GW) Nennleistung gebaut werden, vor allem Photovoltaik- und solarthermische Kraftwerke (CSP) mit insgesamt 41 GW. Statt wie bisher auf Erdöl zu setzen, plant vor allem Saudi-Arabien die Solarstrom-Produktion auszubauen. Bis 2015 soll der Markt für PV- und solarthermische Kraftwerke in der Region auf insgesamt 3,5 Gigawatt (GW) wachsen.Den vollständigen Artikel lesen ...


© 2013 Solarserver

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Etappensieg im Solarstreit: EU-Kommission lässt China-Module registrieren - FOCUS Online

Im Streit um Strafzölle auf chinesische Solarmodule haben die europäischen Hersteller einen Etappensieg errungen: Vom 8. März an soll die China-Ware markiert und registriert werden. Experten sehen darin eine Vorstufe zu Schutzzöllen.

Nach Angaben der ?Allianz für Bezahlbare Solarenergie? (AFASE) will die Europäische Kommission alle Importeure von Silizium-Wafern, Solarzellen und Photovoltaik-Modulen aus China dazu verpflichten, ihre Ware anzumelden. Das sei den Mitgliedstaaten am 20. Februar durch die EU-Kommission angekündigt worden. Da kein EU-Mitglied Widerspruch erhoben habe, werde die Verordnung vorraussichtlich zum 8. März 2013 in Kraft treten, teilte die AFASE mit.

Das AFASE-Bündnis, das von fast allen großen chinesischen Herstellern unterstützt wird, setzt sich gegen Strafzölle auf Solarmodule aus Fernost ein. Genau das könnte aber nun passieren: Vertreter der europäischen Solarbranche sehen in der Verordnung den ersten Schritt in Richtung der Einführung von Anti-Dumping-Zöllen. Die europäische Herstellerinitiative EU ProSun hatte die verpflichtende Anmeldung wiederholt gefordert, da in den kommenden Wochen besonders viel Module nach Europa eingeführt werden, weil im Frühjahr die Lager der Installateure aufgefüllt werden.

Darüber, ob tatsächlich Schutzzölle erhoben werden, wolle die EU-Kommissionen nach Angaben aus Brüssel am 6. Juni 2013 entscheiden, berichtete das Branchenportal ?Solarserver? am Freitag. Für August werde dann eine Entscheidung über sogenannte Ausgleichzölle erwartet. Dieser Zolltyp soll nach den Hoffnungen der europäischen Hersteller Kostenvorteile der Chinesen aufgrund von Zins- und Energievergünstigungen in ihrer heimat ausgleichen.

Die Schutzzölle könnten sogar rückwirkend bis zu 90 Tage vor der Einführung gesetzlicher Regelungen fällig werden. Das sei jedoch nicht wahrscheinlich: In den USA, wo 2012 bereits Schutzzölle eingeführt worden waren, war ein entsprechender Vorstoß auf Rückwirkung gescheitert.


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75.000 Dächer für saubere Sonnenenergie - Aachener Zeitung

Von: Nina Krüsmann und René Benden
Letzte Aktualisierung: 1. März 2013, 17:07 Uhr

Städteregion. Die ehrgeizige deutsche Energiewende ist nur zu schaffen, wenn auch die Privathaushalte ihren Beitrag zum umweltfreundlichen Energiemix leisten. Doch viele Hausbesitzer scheuen Investitionen, beispielsweise in Solaranlagen, weil sich schlicht die Kosten nicht abschätzen können. Wie also kann man die Hausbesitzer dazu bewegen, ihren Anteil am Energiemix zu tragen?

Klimaschutz-Konzept der Städteregion schon 2010 verabschiedet

Schon im Jahr 2010 hat die Städteregion Aachen ihr eigenes Klimaschutz-Kozept verabschiedet. Die Ziele sind ehrgeizig: Bezogen auf das Referenzjahr 1990 will die Städteregion bis 2020 40 Prozent ihres C02-Ausstoßes reduzieren. Bis 2050 soll es 80 Prozent weniger Emissionen geben. Ganz langfristig betrachtet soll die Region ganz ohne Emissionen auskommen.

Um das zu erreichen, soll die Städteregion sich erheblich in der Energieeffizienz verbessern, regenerative Energien ausbauen, aber auch den persönlichen Lebensstil der Bürger in der Städteregion den Klimazielen anpassen.

Insgesamt gibt es 72 unterschiedliche Projekte, um die Klimaschutzziele der Städteregion effektiv umzusetzen. (ben)

Die Städteregion Aachen beantwortet diese Frage mit einem eigenen Online-Solarkataster, in dem 250.000 Gebäude darauf überprüft wurden, ob sie für die Stromgewinnung mit Hilfe von Solaranlagen geeignet sind. Das Ergebnis ist ermutigend. 75.000 Dächer in der Städteregion taugen zur Energiegewinnung.

Fast alle Hausbesitzer in der Städteregion finden ihre Immobilie im Online-Solarkataster. Wie bei einer Ampel sind die einzelnen Häuser gekennzeichnet ? rot für nicht geeignete Häuser, bis grün für gut geeignete Hausdächer. Per Mauklick erfährt der Hausbesitzer, welche Stromleistung er durch die Installation von Solaranlagen erzielen kann, wie viel klimaschädliches Kohlendioxid er pro Jahr einsparen kann und ? ganz wichtig ? was ihn die Installation einer Anlage voraussichtlich kosten wird.

Der Umweltdezernent der Städteregion Uwe Zink betonte bei der Vorstellung des Solarkatasters in Herzogenrath, dass die Voraussetzungen für Solarenergie in der Region besser seien, als viele vermuteten: ?Das Strahlungspotenzial der Sonne, also Dauer und Intensität der Strahlung, sind in der Jahressumme erstaunlich gut.? Die privaten Investitionen in Solaranlagen werden zeigen, wie gut das Solarkataster angenommen wird.

Für die einzelnen Kommunen in der Städteregion dürfte das Solarkataster eine große Erleichterung sein. Vielen Verwaltungen fehlen schlicht die Kapazitäten, um zeitnah jeden einzelnen Immobilienbesitzer über die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage beraten zu können. Nun sind die wichtigsten Basisinformationen für jeden online abrufbar.

Dementsprechend lobend äußerte sich auch Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch (CDU). ?Das ist ein wichtiger Schritt, um unsere Klimaschutzbemühungen, die noch nicht alle umgesetzt sind, weiter öffentlich zu machen. Gerade in Zeiten, in denen auch die Stadt Herzogenrath auf den Geldbeutel achten muss, sind Synergieeffekte und der Austausch mit Fachleuten wichtig. Städte und Kommunen unterstützen die Bemühungen, im Alltag auf Solarenergie zu setzen?, betonte er.

Aachener Zeitung

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